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Thailand

Roadtrip Thailand

20 Authentische Reiseerlebnisse

Autor: Michael Lieder

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Thailand zwischen Abenteuer, Hitze und ganz viel echtem Leben

Diese Reise ist inzwischen vorbei. Der Staub der Straßen ist abgewaschen, die Kamera voll, die Erinnerungen dafür umso lebendiger. Und ganz ehrlich: Es war eine dieser Reisen, die noch lange nachwirken. Nicht perfekt, nicht geschniegelt und an manchen Tagen auch ziemlich schweißtreibend. Aber genau deshalb so gut.

Thailand ist für mich am schönsten, wenn man es nicht einfach nur besucht, sondern durchquert. Wenn zwischen zwei Zielen plötzlich Reisfelder auftauchen, kleine Garküchen am Straßenrand, Tempel ohne Reisebusse und Orte, die in keinem klassischen Hochglanz-Reiseführer groß auftauchen. Genau darum geht es in dieser Kategorie: unterwegs sein, spontan umplanen und dabei oft die besten Erfahrungen machen. Eigentlich sollte die Reise deutlich weiter in den Norden führen. Doch die Burning Season rund um Chiang Mai und Chiang Rai hat unsere Pläne ziemlich schnell verändert. Rauch, Dunst und Luft, die sich anfühlte wie ein schlecht belüfteter Grillabend auf XXL-Niveau, klangen dann irgendwann doch nicht mehr nach Abenteuer. Also haben wir spontan umgedacht und unsere Route angepasst.

Im Nachhinein vermutlich eine der besten Entscheidungen der ganzen Reise.

Denn genau dadurch haben wir Orte wie Uthai Thani und Sukhothai entdeckt. Regionen, die deutlich ruhiger wirken, ehrlicher und oft viel näher am eigentlichen Thailand sind als manches bekannte Touristenziel. Weniger Inszenierung, weniger Dauer-Selfie-Modus und dafür mehr Begegnungen, mehr Alltag und mehr dieses Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.

Natürlich gehörte auch Songkran dazu. Offiziell das thailändische Neujahr, praktisch aber ein landesweiter Ausnahmezustand mit Wasserpistolen, Pick-ups voller Menschen und dem sicheren Ende jeder trockenen Kleidung. Was dabei leicht untergeht: Songkran ist gleichzeitig tief traditionell. Tempelbesuche, Respekt gegenüber Älteren und kleine Rituale gehören genauso dazu wie komplett eskalierende Wasserschlachten. Und genau dieser Kontrast macht das Fest so faszinierend.

Im Süden haben wir dann gemerkt, dass wir für Phuket etwas zu großzügig geplant hatten. Irgendwann sitzt man zwischen überfüllten Stränden, Selfie-Sticks und Menschen, die Sonnenuntergänge mit einem Tablet filmen, als müssten sie Beweismaterial sichern, und merkt relativ schnell: Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

Das Schöne an dieser Reise war aber genau diese Mischung aus Planung und Improvisation. Nicht alles lief wie gedacht, manches war anstrengend, anderes überraschend emotional und einige Tage schlicht absurd heiß. April und Mai sind in Thailand keine Jahreszeit für zarte Gemüter. 40 Grad und mehr sorgen relativ schnell dafür, dass selbst motivierte Tagespläne irgendwann an einem klimatisierten Café scheitern.

Und trotzdem oder vielleicht genau deshalb war diese Reise großartig. Thailand hat wieder gezeigt, dass die besten Geschichten oft dort entstehen, wo man spontan die Richtung ändert.

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