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Mahe & St. Anne

Abtauchen und wandern im Paradies

Doch es geht nicht nur ums Schauen. Es geht ums Erleben. Um das Gefühl, morgens mit Blick aufs Meer aufzuwachen, barfuß zum Frühstück zu schlendern, und mittags beim Plaudern mit einem Einheimischen plötzlich zu vergessen, welcher Wochentag gerade ist.

Reiseblog24 | Abtauchen und wandern im Paradies

Die Reisezeit mit Gefühl gewählt

Die Seychellen im September & Oktober

Wenn in Europa langsam die Blätter fallen und der Sommer sich leise verabschiedet, beginnt auf den Seychellen eine ganz eigene Saison: eine Zeit zwischen tropischer Wärme, ruhigem Tourismus und erstaunlich viel Lebensgefühl. Genau deshalb habe ich mich entschieden, im September und Oktober auf diese Trauminseln im Indischen Ozean zu reisen – denn wer dem Alltag entfliehen will, findet hier nicht nur Sonne, sondern auch Gelassenheit. Was viele nicht wissen: Diese Monate gehören zur sogenannten Übergangszeit. Es ist nicht mehr ganz so windig wie im Juli und August, die See wird ruhiger, das Wasser glasklar – ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Gleichzeitig ist es nicht so heiß wie im Hochsommer, und die ganz große Touristensaison hat noch nicht begonnen. Klingt gut? Ist es auch.

Doch es geht nicht nur ums Schauen. Es geht ums Erleben. Um das Gefühl, morgens mit Blick aufs Meer aufzuwachen, barfuß zum Frühstück zu schlendern, und mittags beim Plaudern mit einem Einheimischen plötzlich zu vergessen, welcher Wochentag gerade ist.

Der September und Oktober sind auf den Seychellen übrigens auch eine gute Zeit für spontane Begegnungen – mit Menschen, mit Tieren (ja, auch Riesenschildkröten) und mit der Natur, die hier in ihrer üppigsten Form auftritt.

Ich freue mich darauf, genau das zu entdecken. Ohne Eile. Ohne fixe Liste. Nur mit Neugier, meiner Kamera im Gepäck, mein Sohn Robin an der Seite und dem Wunsch, dem Paradies für eine Weile ganz nah zu sein.

Und wenn alles gut läuft, nehme ich neben einer leichten Bräune und sandigen Flip-Flops auch ein paar gute Geschichten mit zurück – zum Weitersagen. Oder zum Wiederkommen.

Mahe & St. Anne
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Fr, 13. März
06:23am 12:09 18:32pm
Seychellen im September/Oktober

Die Seychellen – schon beim Klang des Namens sah ich mich barfuß am Strand stehen, die Füße tief im warmen Sand, der Blick verloren im türkisfarbenen Ozean. Nun, ich war dort – und was soll ich sagen? Es war traumhaft. Nein, nicht nur „Postkarten-traumhaft“, sondern besser als erwartet. Schon beim ersten Schritt aus dem Flieger schlug mir diese feuchte, salzige Luft entgegen, die gleichzeitig nach Meer, Abenteuer und Sonnencreme roch. Die Insel empfing mich nicht mit einem kitschigen Regenbogen, sondern mit ehrlicher Hitze und einem Lächeln, das man nicht kaufen kann.

Ich hatte viel gelesen, viel geplant – und dann doch alles über den Haufen geworfen. Denn die Seychellen funktionieren nicht nach Uhrzeit oder To-do-Liste. Hier läuft alles einen Gang langsamer – oder wie die Einheimischen sagen würden: “Slow down, you’re in paradise.”

Wenn Träume Realität werden

Denn zwischen schroffen Granitfelsen, dichten Wäldern und Stränden, die aussahen, als hätte jemand Photoshop in die Realität exportiert, zählte plötzlich nur eines: das Hier und Jetzt. Kein Filter, kein Stress – nur Sonne, Salz und das zufriedene Gefühl, angekommen zu sein.

Begegnungen, die bleiben

Ich traf Menschen, die mit einer Gelassenheit leben, von der man in Europa nur träumen kann. Fischer, die barfuß über Korallen liefen, Kinder, die am Strand Fußball spielten, und Frauen, die mit leuchtenden Kleidern und noch leuchtenderen Lächeln Obst verkauften. Jeder Tag fühlte sich ein bisschen wie ein Kapitel aus einem Buch an, das man nie zu Ende lesen möchte.

Fazit: Paradies mit Charakter

Die Seychellen waren kein Urlaub – sie waren eine Erfahrung. Eine Mischung aus tropischer Schönheit, kleinen Abenteuern und der Erkenntnis, dass man manchmal einfach loslassen muss, um wirklich anzukommen.

Ich habe gestaunt, gelacht, geschwitzt und gestaunt (ja, zweimal). Und als ich barfuß am letzten Abend im warmen Sand stand, dachte ich: Man sollte das Paradies nicht suchen – man sollte einfach hinfliegen.


Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Reiseblog24 • Fern- & Abenteuerreisen – Top-Meldungen Stand: Juni 2026
1. Seychellen bleiben gut bereisbar – aber nicht sorglos wie ein vergessener Strandhut

Die Seychellen gelten weiterhin als grundsätzlich sicheres Reiseziel. Das Auswärtige Amt weist jedoch auf Kleinkriminalität hin, besonders an Stränden, bei geparkten Fahrzeugen, an Geldautomaten und vereinzelt auch bei Trekkingtouren. Für Reisende heißt das: Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen, einsame Wege mit gesundem Menschenverstand planen und am Strand nicht so tun, als wäre die eigene Kameratasche unsichtbar.

Quelle: Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise Seychellen

2. Einreise bleibt visafrei – Travel Authorisation ist trotzdem Pflicht

Für die Einreise auf die Seychellen wird weiterhin kein klassisches Visum benötigt. Alle Reisenden müssen jedoch vorab eine Travel Authorisation beantragen. Das ist kein Hexenwerk, aber eben auch nichts, was man erst am Gate erledigen möchte, während der Puls schon mit dem Boardingaufruf Tango tanzt. Reisende sollten außerdem einen gültigen Reisepass und die üblichen Nachweise wie Unterkunft und Rück- oder Weiterreise bereithalten.

Quelle: Ministry of Foreign Affairs Seychelles – Travelling to Seychelles

3. Mückenschutz bleibt wichtig – Chikungunya-Ausbruch wurde 2026 gemeldet

Für die Seychellen wurden Anfang 2026 erhöhte Chikungunya-Fälle gemeldet. Die europäische Gesundheitsbehörde ECDC empfahl Reisenden verstärkte Maßnahmen gegen Mückenstiche. Dazu gehören Mückenschutzmittel, lange helle Kleidung, Unterkünfte mit Klimaanlage oder Fliegengittern und etwas weniger romantische Nähe zu stehenden Gewässern. Tropische Inseln sind eben nicht nur Postkarten, sondern gelegentlich auch ein Buffet für alles, was Flügel und schlechte Manieren hat.

Quelle: ECDC – Chikungunya-Fälle bei Seychellen-Rückkehrern

4. Nachhaltigkeitsabgabe angepasst – kleine Unterkünfte seit 2026 entlastet

Seit dem 1. Januar 2026 entfällt die Tourism Environmental Sustainability Levy für kleine Unterkünfte mit 1 bis 24 Zimmern. Für mittlere und große Hotels, Yachten und Inselresorts bleibt die Abgabe bestehen. Für Individualreisende kann das kleinere Gästehäuser und familiäre Unterkünfte attraktiver machen – also genau jene Orte, an denen Reisen oft weniger nach Hochglanzprospekt und mehr nach echter Begegnung schmeckt.

Quelle: Tourism Seychelles – Updated Tourism Environmental Sustainability Levy

5. Seychellen setzen stärker auf nachhaltigen und vielfältigeren Tourismus

Die Regierung der Seychellen hat einen Tourism Action Plan 2026–2030 beschlossen. Ziel ist es, den Tourismussektor breiter aufzustellen, produktiver zu machen und langfristig nachhaltiger zu entwickeln. Für Abenteuerreisende, Fotografen und Naturfans könnte das spannend werden: weniger reines Resort-Denken, mehr Fokus auf Natur, Kultur, Inselvielfalt und bewussteres Reisen. Genau genommen also Reisen mit mehr Inhalt und weniger Liegenreservierungskrieg.

Quelle: Seychelles News Agency – Tourism Action Plan 2026–2030

Wo liegt das Paradies? – Die besondere Lage der Seychellen

Die Seychellen liegen im westlichen Indischen Ozean, etwa 1.600 km östlich vom Festland Afrikas, nordöstlich von Madagaskar und knapp unterhalb des Äquators. Diese Lage macht das Archipel zu einem echten Tropenparadies mit ganzjährig warmem Klima, üppiger Vegetation und einer einzigartigen Artenvielfalt – sowohl über als auch unter Wasser.


Insgesamt besteht die Republik Seychellen aus 155 Inseln, die sich über eine riesige Meeresfläche von fast 1,4 Millionen Quadratkilometern verteilen. Sie gliedern sich in zwei Hauptgruppen:

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Die Inner Islands – Granitinselwunder mitten im Ozean

Die Inner Islands rund um Mahé, Praslin und La Digue sind das pulsierende Herz der Seychellen – Granitinseln, die seit Millionen Jahren trotzig im Indischen Ozean stehen. Ihre Felsen wirken wie Kunstwerke der Natur, poliert von Wind, Wellen und Zeit.

Auf Mahé mischt sich tropische Üppigkeit mit kreolischem Alltag: bunte Märkte, geschwätzige Hähne und das Gefühl, dass Stress hier keinen Pass bekommt. In Victoria, der kleinsten Hauptstadt der Welt, riecht es nach Curry, Fisch und Meer – und manchmal nach Gelassenheit.

Praslin bezaubert mit dem Vallée de Mai und der legendären Coco de Mer, während La Digue das Tempo endgültig drosselt: Fahrräder statt Autos, Granit statt Asphalt, und Strände, die aussehen, als hätte jemand Photoshop in die Realität kopiert.


Die Outer Islands – Korallenatolle & abgeschiedene Natur

Und dann gibt es noch die Outer Islands – das stille Gegenstück. Sie liegen verstreut wie verlorene Perlen im Indischen Ozean, bis zu 1.200 Kilometer von Mahé entfernt. Flach, einsam, ungezähmt – und so fernab vom Alltag, dass selbst Gedanken hier langsamer werden.

Hier landet man nicht zufällig. Wer dorthin will, braucht Zeit, Geduld und ein Faible für das Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt zu sein. Viele dieser Inseln sind unbewohnt oder beherbergen nur eine Handvoll Menschen – meist Ranger, Biologen oder die Art von Abenteurern, die sich an Vogelkolonien erfreuen, statt an Zimmerservice.

Das Aldabra-Atoll, UNESCO-Welterbe, ist ein Paradies für Riesenschildkröten, und auf Bird Island wacht man mit dem Gesang tausender Seevögel auf – statt mit Motorenlärm. Kein WLAN, kein Trubel, nur Meer, Himmel und das Gefühl, dass man die Welt kurz angehalten hat

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Highlights für dein Inselabenteuer

Wer träumt nicht davon, einmal auf den Seychellen die Seele baumeln zu lassen? Doch die Inselgruppe im Indischen Ozean ist weit mehr als nur ein Postkartenmotiv! Hier findest du unberührte Natur, spannende Begegnungen und unvergessliche Aktivitäten. Ich nehme dich mit auf eine Reise zu 10 besonderen Erlebnissen, die deinen Aufenthalt auf den Seychellen unvergesslich machen.

Mahé, Praslin und La Digue – Drei Inseln, drei Welten

Die Hauptinseln könnten unterschiedlicher kaum sein: Mahé ist die größte und beherbergt Victoria, eine der kleinsten Hauptstädte der Welt. Hier gibt’s koloniale Architektur, Märkte und den farbenfrohen Sir Selwyn Clarke Market. Praslin hingegen lockt mit entspanntem Inselflair und dem legendären Vallée de Mai. La Digue ist autofrei – du bewegst dich per Fahrrad oder Ochsenkarren fort. Perfekt, um runterzuschalten!

Anse Source d’Argent – Naturkunstwerk aus Granit

Auf La Digue liegt dieser weltberühmte Strand, der aussieht wie aus einem Film. Sanftes, seichtes Wasser, puderzuckerweißer Sand und gigantische Granitformationen – der Anse Source d’Argent ist eine wahre Ikone. Am besten früh morgens oder am späten Nachmittag besuchen, wenn das Licht die Felsen in goldenes Glühen taucht.

Schildkröten auf Tuchfühlung – die sanften Riesen der Seychellen

Auf Curieuse Island, unweit von Praslin, leben hunderte Aldabra-Riesenschildkröten in freier Wildbahn. Auch auf Moyenne Island oder in Naturschutzgebieten wie dem Botanischen Garten in Victoria kann man diesen faszinierenden Tieren begegnen. Sie sind friedlich, langsam – und irgendwie magisch!

Vallée de Mai – der Garten Eden der Seychellen

Der Nationalpark auf Praslin erinnert an ein Relikt aus der Urzeit: riesige Palmen, exotische Vögel und die berühmte Coco de Mer – eine Doppelnuss, die nur auf den Seychellen vorkommt und kurioserweise an weibliche Rundungen erinnert. Ein Spaziergang hier fühlt sich an wie ein Ausflug in ein Naturmärchen.

Tauchen & Schnorcheln – abtauchen in ein Unterwasserwunderland

Zwischen farbenprächtigen Korallen, verspielten Fischen, Schildkröten und mit etwas Glück sogar Walhaien eröffnet sich dir eine andere Welt. Top-Spots sind St. Pierre, Shark Bank oder das Sainte Anne Marine National Park. Viele Resorts bieten Schnuppertauchgänge oder geführte Touren an.

Kreolische Küche – Liebe geht durch den Magen

Die Küche der Seychellen ist ein Schmelztiegel aus französischen, afrikanischen und indischen Einflüssen. Probiere unbedingt Octopus Curry, Chutneys aus grünem Papaya oder ein frisch gegrilltes Fischfilet mit Limette. Tipp: Auf Märkten und bei kleinen Take-aways (“Takeaways”) isst man oft am authentischsten!

Mit dem Boot von Insel zu Insel – Freiheit pur auf dem Wasser

Egal ob Katamaran, Segelboot oder Schnellfähre: Inselhopping gehört zum Seychellen-Erlebnis einfach dazu. Beliebte Touren führen z. B. von Praslin nach Curieuse oder von Mahé zu den Sainte Anne Islands. Die Sonnenuntergänge vom Wasser aus sind spektakulär.

Wandern mit Meerblick – Tropenabenteuer zu Fuß

Der Copolia Trail auf Mahé ist kurz, aber belohnt mit einem epischen Blick auf Victoria, die Küste und den Indischen Ozean. Wer’s abenteuerlicher mag, wandert durch das Morne Seychellois Nationalpark-Gebiet – grüne Dschungelpfade, mystische Nebelwälder und seltene Vögel inklusive!

Vogelbeobachtung – seltene Arten hautnah erleben

Die Seychellen sind ein Paradies für Ornithologen: Hier leben über ein Dutzend endemische Arten. Auf Bird Island tummeln sich Millionen von Seeschwalben, und auf Cousin Island oder Aride kannst du Vogelarten sehen, die es nirgendwo sonst gibt. Ein stiller, aber faszinierender Teil der Inselnatur.

Ganzjährig gut bereisbar – mit idealen Reisemonaten

Durch das ganzjährig tropisch-warme Klima ist ein Besuch jederzeit möglich. Die besten Bedingungen für Schnorcheln, Wandern oder Bootsfahrten herrschen in den Übergangsmonaten April–Mai und Oktober–November: wenig Wind, ruhiges Meer und ideale Sicht unter Wasser.


🌞 Fazit: Dein Paradies wartet!

Die Seychellen sind weit mehr als ein Postkartenmotiv – sie sind eine Schatzkiste voller Naturwunder, entspannter Lebensart und unvergesslicher Erlebnisse. Ob du nun durch uralte Wälder wanderst, mit Riesenschildkröten chillst oder beim Sundowner über den Ozean blickst – die Magie dieser Inseln begleitet dich noch lange nach deiner Rückkehr.

Pack deine Koffer – dein Paradies wartet schon!

Michael Lieder | Reiseblog24

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....