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Roadtrip Thailand

Mein persönliches Fazit der Thailandreise

Es gibt diesen Spruch, dass man hinterher immer schlauer ist. Normalerweise rolle ich bei solchen Weisheiten innerlich mit den Augen. Nach unserem Roadtrip durch Thailand muss ich allerdings zugeben: Manchmal steckt in diesen abgenutzten Sätzen tatsächlich ein Körnchen Wahrheit.

Roadtrip Thailand

Mit etwas Abstand zur Reise habe ich viele Erlebnisse noch einmal Revue passieren lassen. Manche Entscheidungen würde ich heute genauso treffen, andere ganz sicher nicht mehr. Genau darum soll es in diesem Beitrag gehen. Nicht als Abrechnung mit Thailand, denn dafür hat mich das Land viel zu oft begeistert, überrascht und zum Staunen gebracht. Vielmehr sind es persönliche Gedanken, die mir unterwegs und vor allem nach der Reise immer wieder durch den Kopf gegangen sind.

Jeder reist anders. Was für den einen der perfekte Urlaub ist, kann für den anderen schon nach wenigen Tagen anstrengend werden. Während manche Menschen den Trubel der großen Touristenorte lieben, zieht es mich eher dorthin, wo der Alltag noch den Ton angibt und nicht der Selfie-Stick. Das macht weder die eine noch die andere Art des Reisens besser. Es zeigt nur, wie unterschiedlich unsere Erwartungen sein können.

Vielleicht entdeckst du dich in einigen meiner Erfahrungen wieder, vielleicht siehst du vieles auch ganz anders. Beides ist völlig in Ordnung. Nimm dir einfach die Gedanken mit, die dir bei deiner eigenen Reiseplanung weiterhelfen. Und wenn ich dabei den einen oder anderen Umweg, eine unnötige Hotelbuchung oder den klassischen Satz “Hätten wir das mal vorher gewusst” verhindern kann, dann hat dieser Beitrag seinen Zweck erfüllt. Schließlich sammelt man auf Reisen nicht nur Erinnerungen, sondern gelegentlich auch Erkenntnisse. Die sind zwar selten so fotogen wie ein Sonnenuntergang am Meer, dafür bleiben sie meist deutlich länger im Gepäck.

2640 km
Zurück gelegte Kilometer
30 days
Reisedauer
2565 m
Doi Inthanon
Expert
Reiselevel

An Advanced Trail from West to East

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640 km
11 days
2,000 m
Expert
Thema: Roadtrip Thailand
Autor: Michael Lieder
Aktualisiert: 25. Juli 2026
87 Aufrufe
Beitrag davor:

Thailand im Rückspiegel
Die Reisestationen in der Übersicht

Tours and Stop­overs

Das Klima ist im Wandel und es lässt sich leider nicht mehr so richtig voraussagen, was wann die absolut beste Reisezeit in Thailand ist. Manchmal beginnt die Monsunzeit schon Anfang Mai. Manchmal ist es bis Ende Juni knochentrocken und die Hitze hat das Land voll im Griff. Beobachte und schau, dass du die für dich richtige Zeit erwischst.

Thailand im Rückspiegel

Was ich heute anders machen würde

Die richtige Reisezeit entscheidet oft über das ganze Abenteuer

Wenn ich heute auf diese Reise zurückblicke, gibt es einen Punkt, den ich beim nächsten Mal ganz sicher anders planen würde: die Reisezeit. Und damit meine ich nicht Ferien, Feiertage oder Festivals jeglicher Art. Ich meine das Wetter. Es ist einer dieser unscheinbaren Faktoren, die auf dem Papier harmlos wirken und unterwegs plötzlich den Takt der gesamten Reise bestimmen.  Wir waren kurz vor Beginn der Regenzeit in Südostasien unterwegs. Das klingt zunächst gar nicht so dramatisch. Die Realität sah allerdings anders aus. Die Hitze war erbarmungslos. Nicht die angenehme Wärme, bei der man gemütlich durch Gassen schlendert, sondern diese Sorte, bei der bereits nach wenigen Minuten jedes Schattenplätzchen wie ein persönlicher Glücksfall erscheint.

Die Temperaturen beeinflussten unsere Route deutlich stärker, als ich erwartet hätte. Lange war unklar, ob wir den Norden Thailands überhaupt besuchen sollten. Während der sogenannten Burning Season sorgen zahlreiche Brände dort regelmäßig für dichten Smog, besonders rund um Chiang Mai. Abenteuer machen Spaß. Freiwillig durch schlechte Luft zu laufen, gehört für mich allerdings nicht dazu. Auch der Reisealltag verändert sich. Plötzlich schrumpfen ehrgeizige Tagespläne auf ein gesundes Minimum zusammen. Viele Ausflüge verlagerten wir in die frühen Morgenstunden oder auf den späten Nachmittag. Dazwischen blieb oft nur der Rückzug ins Hotel, begleitet von der Klimaanlage, die sich in diesen Stunden fast den Status eines Nationalheiligtums verdiente. So romantisch das Fernweh auch sein mag, gegen 40 Grad im Schatten gewinnt meist die Fernbedienung der Klimaanlage.

Mein Rat ist deshalb ganz einfach: Beschäftige dich vor einer Reise intensiv mit der besten Reisezeit. Und verlasse dich nicht blind auf alte Klimatabellen. Wetter und Jahreszeiten verändern sich spürbar. Was früher als verlässliche Trockenzeit galt, kann heute von Starkregen, Stürmen oder extremer Hitze begleitet werden. Wer das bei der Planung berücksichtigt, schenkt sich unterwegs vordergründig eines: mehr Zeit für echte Erlebnisse statt für den Kampf gegen das Thermometer.

Tour and Stopovers

Der selbe Ort mit nur ein paar Jahren Unterschied, oben siehst du, Patong Beach, wie ich es bei meinem ersten Besuch in Thailand abends kurz vor Sonnenuntergang erlebt habe. Unten siehst du ungefähr die selbe Stelle, wie sie heute aussieht.

Reisetagebuch

Wenn das Paradies plötzlich zu voll wird

Thailand ist für mich eines dieser Länder, das man nicht einfach bereist, sondern erlebt. Es sind die Begegnungen mit den Menschen, die Einblicke in eine völlig andere Kultur und Geschichte und dieses wunderbare Gefühl, für eine Weile den eigenen Alltag gegen eine neue Welt einzutauschen. Genau das macht für mich den Reiz des Reisens aus. Und wenn dazu noch eine Küche kommt, die an jeder Straßenecke begeistert, dann ist das Glück fast schon komplett. Manchmal sind es die ungeplanten Momente, die eine Reise unvergesslich machen. Ein kleiner Tempel am Straßenrand, ein freundliches Lächeln oder ein Garküchenstand, an dem das beste Essen der ganzen Reise serviert wird. Gleichzeitig gab es Orte, auf die ich mich schon lange gefreut hatte und die meine Erwartungen sogar noch übertroffen haben. Genau diese Mischung macht das Reisen so spannend.

Es gibt aber auch die andere Seite. Manche Vorstellungen halten der Realität einfach nicht stand. Für mich war das in diesem Jahr ganz klar Phuket. Vielleicht war ich vom letzten Besuch einfach zu verwöhnt. Damals, kurz nach der Pandemie, wirkten die Strände fast menschenleer, die Orte entspannt und man hatte das Gefühl, Thailand noch ein kleines Stück für sich allein entdeckt zu haben.

Diesmal sah die Wirklichkeit völlig anders aus. Menschenmassen drängten sich an den Stränden, Restaurants reihten sich an Restaurants, Souvenirgeschäfte kämpften um Aufmerksamkeit und gefühlt befand sich zwischen jedem zweiten Laden ein weiterer Weed-Shop. Schon der Weg vom Hotel zum Strand fühlte sich weniger nach Urlaub als nach einem Hindernisparcours an. Am Strand angekommen, durfte man sich glücklich schätzen, wenn zwischen den dicht an dicht stehenden Liegen noch ein paar Quadratmeter Sand übrig geblieben waren.

Natürlich suchen viele Reisende genau dieses lebhafte Urlaubsgefühl, und das ist völlig in Ordnung. Für mich persönlich bedeutet Erholung aber etwas anderes. Ich brauche Platz, Ruhe und das Gefühl, auch einmal einfach nur dem Rauschen der Wellen zuhören zu können, ohne dabei die Unterhaltung von zwanzig fremden Strandnachbarn mitzuerleben. Phuket hat mir diesmal deutlich gezeigt, dass selbst das schönste Reiseziel irgendwann Opfer seines eigenen Erfolgs werden kann. Für meine künftigen Reisen steht deshalb fest: Thailand jederzeit wieder. Phuket in dieser Form eher nicht. Manche Lektionen lernt man eben am besten barfuß im Sand. Und manchmal ist der schönste Strand eben der, an dem noch Platz für die eigenen Gedanken bleibt.

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Tipps & Ressourcen

Highlights

Die schönsten Momente warten oft hinter der nächsten Kurve

Thailand belohnt alle, die bereit sind, den bekannten Pfaden auch einmal den Rücken zu kehren. Natürlich locken berühmte Tempel, Traumstrände und Sehenswürdigkeiten Millionen Besucher an – und viele davon haben ihren Ruf völlig verdient. Doch meine schönsten Erinnerungen sind oft dort entstanden, wo kein Reiseführer mit dicken roten Sternchen gewunken hat. Ein kleiner Markt am Straßenrand, ein Dorf, das zufällig auf der Route lag, oder ein Aussichtspunkt, den wir eher aus Neugier als nach Plan angesteuert haben.

Natürlich klappt das nicht immer. Manchmal erscheint es verlockend, bequem eine Tour zu buchen, und gelegentlich wird daraus auch ein echtes Highlight. Manchmal sitzt man aber auch auf einer vermeintlich romantischen Skyline-Kreuzfahrt in Bangkok und fragt sich nach zehn Minuten, ob man versehentlich in einer schwimmenden Karaoke-Show gelandet ist. Reisen bleibt eben ein Abenteuer – mit allen Höhen und den kleinen, herrlich skurrilen Tiefen.

Vor jeder Reise stöbere ich deshalb gerne in Reiseforen und Erfahrungsberichten. Dort findet man nicht nur aktuelle Informationen, sondern oft auch die kleinen Geheimtipps, die in keinem Prospekt stehen. Nicht jeder Hinweis entpuppt sich als Volltreffer, aber genau diese Mischung aus Planung, Zufall und eigener Neugier macht für mich den Reiz des Reisens aus. Die schönsten Geschichten beginnen schließlich selten dort, wo alle anderen bereits Schlange stehen.

Food & Drinks

Thailand schmeckt nach mehr

Es gibt diesen alten Spruch: Liebe geht durch den Magen. Nach meinen Reisen durch Thailand würde ich ihn sofort unterschreiben. Kaum ein anderes Land hat mich kulinarisch so begeistert wie das Land des Lächelns. Natürlich sind es die traumhaften Landschaften und die unglaublich herzlichen Menschen, die Thailand so besonders machen. Aber spätestens beim ersten Bissen wird klar: Ein großer Teil der Reise spielt sich auf dem Teller ab.

In Deutschland suche ich hin und wieder ein thailändisches Restaurant auf. Gut schmecken kann es durchaus – doch oft hat sich die Küche unseren europäischen Erwartungen angepasst. Vor Ort ist das ganz anders. Dort wird frisch gekocht, intensiv gewürzt und mit einer Selbstverständlichkeit serviert, die jeden Marktbesuch zu einem kleinen Abenteuer macht. Mein persönlicher Favorit? Ganz klar Sticky Rice mit reifer Mango und dazu ein frisch gepresster Maracujasaft. Davon hätte ich mich problemlos wochenlang ernähren können. Na gut, vielleicht mit einer kleinen Nudelpfanne als “Nachtisch”.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr reizt mich die Idee, einen kleinen Food-&-Drinks-Reiseführer für Thailand zu schreiben – mit den Gerichten, Getränken und kulinarischen Entdeckungen, die mir unterwegs besonders ans Herz gewachsen sind. Denn manchmal beginnt die schönste Reise nicht mit einer Landkarte, sondern mit dem ersten Bissen.

  • Thailand mit dem Mietwagen – Freiheit auf vier Rädern

    Thailand lässt sich wunderbar auf eigene Faust entdecken. Ein Mietwagen eröffnet die Freiheit, versteckte Tempel, einsame Strände und kleine Dörfer abseits der bekannten Routen zu erreichen. Ja, der Linksverkehr sorgt anfangs für einen kleinen Adrenalinschub – spätestens am ersten Kreisverkehr fragt sich das Gehirn kurz, in welchem Film es gerade mitspielt. Doch nach wenigen Kilometern wird vieles zur Routine. Aus eigener Erfahrung lohnt es sich, lieber eine Fahrzeugklasse größer und möglichst einen Hybrid zu wählen. Ebenso wichtig: Ein genauer Blick auf den Versicherungsschutz erspart später teure Überraschungen und sorgt dafür, dass das Abenteuer unbeschwert bleibt.

  • Hotels in Thailand – zwischen Trubel und tropischer Gelassenheit
    Die perfekte Unterkunft gibt es in Thailand nicht – und genau das macht den Reiz aus. Wer das bunte Nachtleben liebt, wohnt am besten mitten im Geschehen. Wer morgens lieber vom Zwitschern der Vögel als vom letzten Motorroller geweckt werden möchte, findet außerhalb der Zentren oft kleine Wohlfühloasen. Besonders beeindruckt hat mich die herzliche Gastfreundschaft der Thailänder, die viele Hotels zu weit mehr als einer Übernachtung macht. Meine Empfehlungen beruhen auf eigenen Erfahrungen – ehrlich, persönlich und mit dem einen oder anderen Tipp, der vielleicht genau deine nächste Reise ein kleines Stück entspannter macht. Und keine Sorge: Das lauteste Geräusch war manchmal nur ein besonders ehrgeiziger Gecko.
  • Weniger Gepäck, mehr Freiheit
    Auf Reisen habe ich eines ziemlich schnell gelernt: Nicht die Flugklasse entscheidet darüber, wie entspannt man unterwegs ist, sondern das, was im Koffer landet. Während manche mit Handgepäck die Welt umrunden und andere selbst mit zwei prall gefüllten Koffern noch Platzprobleme haben, liege ich irgendwo dazwischen. Mein Geheimtipp heißt funktionale Kleidung. Mikrofaser statt knitteranfälliger Baumwolle – abends kurz im Waschbecken auswaschen, morgens trocken anziehen und weiterziehen. Kein Bügeleisen, kein Stress. So bleibt mehr Platz für Abenteuer, spontane Entdeckungen und vielleicht das eine oder andere Souvenir, das am Ende doch wichtiger ist als das fünfte Hemd.
  • Bezahlen auf Reisen – Zwischen Garküche und Hightech
    Reisen kostet Geld – mal mehr, mal weniger. Ob Backpacker mit schmalem Budget oder Genießer mit gelegentlichem Luxusmoment: Früher oder später landet jeder an der Kasse. Gerade in Thailand hat mich überrascht, wie selbstverständlich selbst kleine Streetfood-Stände digitale Zahlungen akzeptieren. Während der Duft von Pad Thai in der Luft liegt, reicht oft schon ein kurzer Piepton statt eines dicken Geldbeutels. Trotzdem verlasse ich mich nie ausschließlich auf Technik. Zwei Kreditkarten gehören für mich ins Reisegepäck – eine für den Alltag, eine als stille Reserve. Bisher durfte die Ersatzkarte Urlaub machen. Hoffentlich bleibt das auch so.
Nützliche Informationen

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Thailand beginnt für mich dort, wo Reisegruppen enden oder nie hinkommen

Es ist kein Land zum Abhaken. Es ist ein Land zum Entdecken, Verstehen und immer wieder Staunen.

Thailand ist ein Land, das man nicht einfach nur bereist. Man muss ihm Zeit geben. Zeit, damit die Eindrücke wirken können, damit aus einem Urlaub eine echte Reise wird. Wer sich schon vor der Abreise nicht nur durch Hochglanz-Reiseführer blättert, sondern auch Berichte von Menschen liest, die gerade erst zurückgekommen sind oder sogar dort leben, wird vieles mit anderen Augen sehen. Genau dort beginnt für mich der Unterschied zwischen Sehenswürdigkeiten abhaken und ein Land wirklich erleben. Und wenn ich dabei ein kleines Stück Orientierung geben kann, dann hat dieser Reiseblog seinen Zweck erfüllt.

Natürlich hat auch Thailand seine Schattenseiten. Es wäre unehrlich, nur von Traumstränden, Tempeln und Sonnenuntergängen zu erzählen. Mich persönlich zieht es schon lange nicht mehr nach Phuket. Die Insel hat zweifellos wunderschöne Ecken, doch vielerorts fühlt sich der Strand inzwischen eher wie die Fußgängerzone einer Großstadt an. Liege an Liege, Hotel an Hotel und dazwischen ein Sprachmix, bei dem Thai manchmal fast zur Fremdsprache wird. Wer Ruhe sucht, findet sie dort nur noch mit viel Glück oder einem sehr frühen Wecker.

Noch deutlicher fällt mein Urteil über Pattaya aus. Jeder darf selbstverständlich seinen Urlaub so verbringen, wie er möchte. Dennoch hinterlässt dieser Ort bei mir ein ungutes Gefühl. Wenn Menschen ein Land hauptsächlich als Kulisse für billige Selbstdarstellung oder zweifelhafte Vergnügungen betrachten, geht für mich genau das verloren, weshalb ich reise: Respekt vor der Kultur und den Menschen. Es stimmt mich nachdenklich, wenn ältere westliche Männer ihren vermeintlichen Erfolg mit deutlich jüngeren Frauen öffentlich zur Schau stellen, als wäre das eine Attraktion. Das hat für mich mit Thailand nichts zu tun. Es sagt vielmehr etwas über die Besucher aus.

Zum Glück ist das nur eine kleine Facette dieses faszinierenden Landes. Thailand beginnt für mich dort, wo Reisebusse seltener werden und die Landkarte plötzlich wieder weiße Flecken bekommt. In kleinen Dörfern, auf lokalen Märkten oder in einfachen Garküchen begegnet man einem Thailand, das sich seine Herzlichkeit bewahrt hat. Hier wird noch gelächelt, weil man sich freut, einen Menschen kennenzulernen, und nicht, weil das Trinkgeld schon fest eingeplant ist. Genau diese Begegnungen sind es, die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind.

Das Schönste daran: Thailand macht es Individualreisenden erstaunlich leicht. Ob mit dem Rucksack im Zug durch den Norden, mit dem Bus zu kleinen Provinzstädten, per Inlandsflug in völlig unterschiedliche Regionen oder ganz entspannt mit dem Mietwagen über Land. Hinter fast jeder Kurve wartet eine neue Entdeckung. Manchmal ist es ein unscheinbarer Tempel, manchmal ein kleiner Straßenmarkt oder einfach nur ein Gespräch mit einem Menschen, der stolz seine Heimat zeigt. Genau diese ungeplanten Momente sind für mich der wahre Luxus des Reisens.

Mein Rat ist deshalb ganz einfach: Verlasse ruhig einmal die ausgetretenen Touristenpfade. Thailand belohnt Neugier, Offenheit und Respekt. Wer bereit ist, sich darauf einzulassen, entdeckt nicht nur ein wunderschönes Land, sondern auch viele Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen. Und genau diese Geschichten sind es, die ich von jeder Reise mit nach Hause nehme. Manche Erinnerungen passen eben in keinen Koffer. Andere schon, aber sie riechen verdächtig nach Mango Sticky Rice und ein bisschen Abenteuer.

„Thailand zeigt dir nicht das, was du sehen willst. Es zeigt dir das, was du bereit bist zu entdecken.“

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Einigartige Erlebnisse

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....