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Reisepläne, Frostbeulen und Fernweh mit Notizbuch
Das Jahr fühlt sich plötzlich gar nicht mehr neu an. Der Kalender ist weitergerückt, die Euphorie vom Jahreswechsel hat sich leise verabschiedet und draußen zeigt Deutschland gerade sehr konsequent, was Winter wirklich bedeutet. Kalt. Grau. Unnachgiebig. Genau die richtige Zeit, um gedanklich schon mal den Duffelbag zu packen.
Bei mir ist die Sache recht klar. Wie bereits gesagt, werden sie im März bzw. April nach Thailand und Kambodscha reisen. Asien zieht mich gerade stärker an als jeder Heizlüfter. Aber mich interessiert mindestens genauso sehr, wohin es andere Fernreisende in diesem Jahr verschlägt. Vor allem jene, die ihre Reisen selbst planen, ohne Pauschalnetz und doppelten Boden. Welche Ziele sind gerade wichtig? Was steht ganz oben auf der Wunschliste? Und was rutscht vielleicht langsam nach unten?
Der Reiseblog soll dabei nicht nur Schaufenster sein, sondern Werkzeug. Inspiration statt Prospekt. Deshalb habe ich die letzten Wochen damit verbracht, bestehende Beiträge gründlich zu überarbeiten. Keine Revolution, eher Feinarbeit. Ein bisschen Kosmetik hier, ein paar Ecken geschliffen dort. Vor allem aber der Blick nach vorne: Was hat sich für 2026 verändert? Preise, Einreisebedingungen, Stimmungen, kleine Details, die man gern übersieht, die unterwegs aber plötzlich relevant werden.
So sah mein Winterprogramm aus. Texte aktualisieren, Routen grob skizzieren, neue Ideen sammeln. Und zwischendurch die eigenen Reisepläne sortieren. Gestern dann ein Abstecher auf die CMT in Stuttgart. Pflichttermin für alle, die Reisen nicht nur buchen, sondern hinterfragen.
Was sofort auffällt: Die Qualität von Reisemobilen und Wohnwagen ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Materialien, Technik, Komfort. Alles schicker, alles durchdachter. Gleichzeitig sind auch die Preise konsequent mitgewachsen. Teilweise in Regionen, bei denen man kurz innehält und sich fragt, wie viele Urlaubswochen man dafür eigentlich unterwegs sein müsste, um das Gefühl zu haben, das lohnt sich. Solche Investitionen muss man wirklich rechnen. Oder sehr überzeugt sein. Oder beides.
Im touristischen Bereich fand ich besonders spannend, wie stark Afrika wieder vertreten ist. Viele Angebote mit Fokus auf nachhaltiges Reisen, lokale Strukturen, bewusstes Unterwegssein. Das hat mich mehr zum Nachdenken gebracht, als ich erwartet hätte. Nicht als schneller Konsum, sondern als Haltung. Das blieb hängen.
Für mich persönlich, mit dem aktuellen Asien-Fokus, war das Angebot überschaubarer. Aber ganz leer bin ich nicht ausgegangen. Ein paar Gespräche an Ständen, ein paar ehrliche Hinweise, ein paar Gedankenanstöße. Manchmal reicht genau das. Keine fertige Route, kein Hochglanzversprechen. Nur dieser eine Satz, der im Kopf bleibt und später vielleicht zu einer Entscheidung wird.
Unterm Strich war es kein Tag voller Buchungen, sondern einer voller Ideen. Und das reicht gerade völlig. Während draußen der Winter weiter durchzieht, wächst drinnen langsam das Fernweh. Still, beharrlich und ziemlich zuverlässig.
Michael
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In der Folge am 02. Februar 2025 von „Mein Abenteuer“ spricht Reiner Meutsch mit mir über die faszinierenden Reiseziele Elfenbeinküste und Sulawesi. Spannende Einblicke, inspirierende Geschichten und ein Hauch Fernweh erwarten euch in diesem Interview. Schaltet ein und lasst euch auf Reisen zu exotischen Kulturen, unvergesslichen Landschaften und beeindruckenden Erlebnissen mitnehmen, die das Abenteuerleben prägen.
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Das i-Tüpfelchen für alle Daheimgebliebenen:
Ab Herbst geht’s auch live weiter! Roland Marske, mit dem ich gemeinsam durch Japan gereist bin, bringt seine neue Multivisionsshow „Japan“ auf die Bühne. Wenn du seine bisherigen Vorträge kennst, weißt du: Das ist kein trockener Diavortrag, sondern großes Kopfkino mit Herz, Humor und Gänsehautmomenten.
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Frühjahr 2026 – Kambodscha (Reiseplanung)
Mit Kartenmaterial und dieser leisen Unruhe im Bauch sitze ich da – und plane Kambodscha.
Dieses Land lässt sich nicht im Vorbeigehen erfassen. Es fordert Zeit. Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein stilles Innehalten. Unser Einstieg beginnt in Phnom Penh – eine Stadt, die nicht um Gefallen buhlt. Laut, widersprüchlich, lebendig. Geschichte liegt hier nicht im Museum, sie steht einfach im Raum. Schwer, manchmal unbequem, aber notwendig. Genau deshalb will ich hier anfangen.
Dann geht es über Land weiter nach Siem Reap. Busfahren als Realitätscheck. Kein Hochglanz, kein Weichzeichner. Dafür Landschaft, Begegnungen und dieses langsame Umschalten auf einen anderen Takt. Und dann: die Tempel. Angkor. Steine, die mehr gesehen haben, als man in Worte fassen kann. Monumental, ja – aber vor allem leise. Wer hier nur für Fotos herkommt, verpasst das Eigentliche.
Je länger wir bleiben, desto klarer wird: Kambodscha erschließt sich nicht durch Haken auf einer Liste. Es passiert, wenn man Pausen zulässt. Wenn man zuhört. Wenn man akzeptiert, dass manche Geschichten nicht leicht sind – aber erzählt werden müssen.
Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen im Hintergrund mit. Wir blenden das nicht aus. Wir beobachten, wägen ab, bleiben realistisch. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – haben wir uns bewusst für diese Reise entschieden. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es Vertrauen. Und manchmal auch Haltung.
Schon jetzt, beim Planen, weiß ich: Das wird keine perfekte Reise.
- Aber eine ehrliche.
Und genau darauf freue ich mich mehr als auf jedes perfekte Postkartenmotiv.
Frühjahr 2026 – Thailand (Reiseplanung)
Im Frühjahr zieht es mich wieder nach Thailand. Und dieses Mal ganz bewusst abseits der klassischen Postkartenrouten. Der Nordosten ruft. Eine Region, die nicht laut um Aufmerksamkeit buhlt, sondern leise neugierig macht. Tempelanlagen ohne Selfie-Gedränge. Nationalparks, die eher flüstern als schreien. Orte, an denen man nicht durchrennt, sondern bleibt. Ich will sehen, was passiert, wenn man Thailand Zeit gibt – und sich selbst gleich mit.
Danach geht es nach Bangkok. Diese Stadt ist kein Ort, sie ist ein Zustand. Sie umarmt dich, während sie dich gleichzeitig dezent überfordert. Genau hier treffe ich Sabine – und wir lassen uns erst einmal treiben. Zwischen Garküchen, Skytrain, Seitenstraßen und dem Gefühl, dass Bangkok nie schläft, sondern nur kurz blinzelt.
Und dann beginnt der Teil der Reise, auf den ich mich fast kindisch freue: ein Roadtrip.
Von Bangkok über Ayutthaya, weiter nach Chiang Rai und Chiang Mai, später hinunter Richtung Kanchanaburi. Kurven statt Zeitdruck. Pausen, wo sie sich richtig anfühlen. Zufälle, die man nicht planen kann – aber genau deshalb liebt. Am Ende kehren wir wieder nach Bangkok zurück, um dieser Millionenmetropole bewusst noch einmal Raum zu geben. Nicht als Zwischenstopp, sondern als Finale mit Tiefgang. Bevor es laut wird, wird es noch einmal still: Khao Sok Nationalpark. Regenwald, sattes Grün, feuchte Luft und dieses Gefühl, wieder richtig zu atmen. Hier merkt man schnell, wie wenig es braucht, um sich selbst wieder zu hören.
Der Schlusspunkt? Der wird nass. Sehr nass.
Songkran in Phuket. Dieses legendäre Fest, bei dem Wasser zur Weltsprache wird, Hierarchien verdunsten und niemand trocken, aber alle gleich sind. Wer da nicht lacht, hat vermutlich die falsche Kleidung gewählt.
Natürlich schwingen auch die politischen Spannungen in der Region im Hinterkopf mit. Wir beobachten das, bleiben realistisch – und haben uns trotzdem entschieden, diese Reise zu planen und, wenn es verantwortbar ist, auch zu gehen. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es auch Vertrauen. Und genau das macht diese Thailand-Tour schon jetzt besonders.
Mehr bald.
Mit Sand an den Füßen, Staub auf der Straße und ziemlich viel Vorfreude im Gepäck.
Neuigkeiten aus der Reisewelt (Weltweit):
Seychellen im europäischen Herbst
Als in Europa langsam die Blätter fielen und der Sommer sich leise verabschiedete, begann auf den Seychellen eine ganz eigene Saison: eine Zeit zwischen tropischer Wärme, ruhigem Tourismus und erstaunlich viel Lebensgefühl. Genau deshalb hatte ich mich entschieden, im September und Oktober auf diese Trauminseln im Indischen Ozean zu reisen – denn wer dem Alltag entfliehen wollte, fand hier nicht nur Sonne, sondern auch Gelassenheit.
Was viele nicht wissen: Diese Monate gehören zur sogenannten Übergangszeit. Es war nicht mehr ganz so windig wie im Juli und August, die See zeigte sich ruhiger, das Wasser glasklar – ein Paradies für Schnorchler, Taucher und alle, die einfach nur treiben wollten. Gleichzeitig war es nicht mehr so heiß wie im Hochsommer, und die große Touristensaison hatte noch nicht begonnen. Klingt gut? Es war es auch.
Die Tage auf den Seychellen fühlten sich an wie ein sanftes Abschalten. Kein Gedränge, kein Lärm, nur das Rauschen des Meeres, das Zirpen der Zikaden und dieses Gefühl, dass die Zeit hier anders tickt – langsamer, freundlicher, weicher. Ich brauchte keine To-do-Liste, keine festen Pläne. Nur meine Kamera, meinen Sohn Robin an meiner Seite und den Wunsch, dem Paradies für eine Weile ganz nah zu sein.
Und genau das war es: ein Stück Paradies, so echt und still, dass es einem fast den Atem nahm – in Momenten zwischen Sonnenaufgang und Lagunenlicht, zwischen Korallengärten und Abenden am Strand, wenn die Welt einfach perfekt schien.
Aktualisierte Beiträge im Blog
Japan im Frühling, unterwegs im Land der aufgehenden Sonne
Ich bin gerade mittendrin in meinem Frühlingsabenteuer in Japan – und nehme euch auf reiseblog24.net live mit auf diese unvergessliche Reise! 🇯🇵✨
Stellt euch das vor: Ich spaziere unter einem Blütendach aus rosa Kirschblüten, besuche altehrwürdige Tempel, lasse in dampfenden Onsen die Seele baumeln und tauche ein in das energiegeladene Leben von Tokio – genau jetzt, in diesem Moment. Und ihr könnt virtuell dabei sein!
Was euch erwartet:
🌸 Kirschblüten-Highlights – Ich erkunde die schönsten Hanami-Spots und finde versteckte Blütenparadiese abseits der Touristenrouten.
🍣 Kulinarische Entdeckungen – Vom kunstvollen Sushi-Menü bis zu dampfendem Streetfood auf bunten Märkten: Mein Gaumen hat alle Hände voll zu tun.
⛩️ Tradition trifft Moderne – Zwischen Tempeln und Schreinen tauche ich in jahrhundertealte Rituale ein, nur um wenige Schritte weiter die Skyline moderner Wolkenkratzer zu bewundern.
🚅 Reiseplanung & Logistik-Tipps – Wie ich mit dem Shinkansen durchs Land flitze und dabei jede Menge Reisetipps sammele.
🎎 Kulturelle Einblicke – Von höflichen Verbeugungen bis hin zu Teezeremonien – ich lerne täglich Neues über die japanische Kultur.
Warum solltest du jetzt reinschauen?
Weil ich nicht nur von der Reise erzähle, sondern sie mit dir teile: mit persönlichen Momenten, kleinen Pannen, großen Aha-Erlebnissen und Begegnungen, die mein Herz berühren.
Lust bekommen? Dann begleite mich jetzt auf reiseblog24.net und erlebe Japan im Frühling – so echt, als wärst du selbst hier dabei. Vielleicht sehen wir uns ja schon bald unter den Kirschblüten!
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