Osaka entdecken – Japans herzliche Metropole
Japan im Frühling fühlt sich leicht an, und Osaka passt perfekt in diese Stimmung. Zwischen Neonlichtern, kleinen Garküchen und überraschend ruhigen Ecken zeigt sich die Stadt bodenständig, direkt und angenehm unprätentiös. Hier wird gelacht, gegessen, kommentiert – manchmal alles gleichzeitig. Osaka nimmt sich selbst nicht zu ernst und genau das macht sie so sympathisch. Ideal für einen Roadtrip-Stopp, bei dem Großstadtflair auf Wärme trifft und man merkt: Japan kann auch laut, herzlich und herrlich unkompliziert sein.


Osaka Metropole
Wenn man an Japan denkt, kommen vielen zuerst Tokyo oder Kyoto in den Sinn – doch wer einmal in Osaka war, verliebt sich schnell in den einzigartigen Charme dieser Stadt. Osaka ist laut, herzlich und voller Leben. Hier treffen Tradition und Moderne auf eine entspannte, weltoffene Art zusammen, die sofort spürbar ist. Die drittgrößte Stadt Japans ist nicht nur ein wichtiges Wirtschaftszentrum, sondern vor allem ein Paradies für Streetfood-Liebhaber, Kulturinteressierte und Nachtschwärmer.
Was Osaka so besonders macht? Zum einen die berühmte Küche: Takoyaki, Okonomiyaki und Kushikatsu sind mehr als nur Snacks – sie sind Ausdruck einer kulinarischen Kultur, die stolz und mit viel Liebe gepflegt wird. Die Menschen hier gelten als besonders offen und humorvoll, was du spätestens beim Besuch eines Izakaya oder auf dem Kuromon-Markt erleben wirst.
Doch Osaka kann auch historisch: Die majestätische Burg von Osaka erzählt von der bewegten Geschichte der Region, während sich im Viertel Shinsekai der Charme vergangener Zeiten mit dem Retro-Flair eines Vergnügungsviertels mischt. Wer moderne Architektur liebt, wird im Stadtteil Umeda und rund um die Dotonbori-Gegend fündig – inklusive der ikonischen Glico-Leuchtreklame, die zum Pflichtfoto bei jedem Besuch gehört.
Osaka ist der perfekte Mix aus urbaner Lebendigkeit, kulinarischer Vielfalt und herzlicher Gastfreundschaft – ein Ort, den man nicht nur besucht, sondern erlebt.
Mein Flug von Frankfurt über Hongkong nach Osaka war dieses Mal überraschend ruhig. Und nein, das lag nicht nur an der Uhrzeit oder meiner eigenen Reiselust, sondern ganz klar an der Airline. Ich habe mich für Cathay Pacific entschieden, eine Fluggesellschaft, die im asiatischen Raum gerne als Maßstab gilt. Klingt nach Marketing, fühlt sich in der Praxis aber erfreulich bodenständig an.
Es war mein erster Flug mit Cathay Pacific und ich habe mir direkt die Premium Economy gegönnt. Die innere Diskussion, ob sich der Aufpreis lohnt, war kurz, aber intensiv. Am Ende gewann die Vernunft. Oder nennen wir es Erfahrung. Zwei Gepäckstücke à 23 Kilo sind inklusive. Für den Hinflug vielleicht noch entspannt, für den Rückflug aus Japan ziemlich sicher Gold wert. Wer behauptet, ohne Mitbringsel aus Japan zurückzukommen, lügt entweder oder war nie dort.
An Bord ging es angenehm unspektakulär zu. Der Service war aufmerksam, freundlich und genau richtig dosiert. Kein übertriebener Charme, kein Dauergrinsen, sondern einfach professionell. Man fühlt sich wahrgenommen, ohne das Gefühl zu haben, ständig etwas bestellen zu müssen, um die Aufmerksamkeit zu rechtfertigen.
Auch der Sitz hat überzeugt. Premium Economy heißt hier nicht nur ein paar Zentimeter mehr Beinfreiheit, sondern tatsächlich spürbar mehr Komfort. Breiter, bequemer, ruhiger. Ich habe selten auf einem Langstreckenflug so entspannt gesessen und konnte mich mental schon auf Japan einstellen, statt nur auf das Ankommen zu hoffen.
Unterm Strich war dieser Flug kein Spektakel, sondern genau das, was man sich wünscht: angenehm, zuverlässig und überraschend erholsam. Manchmal ist genau das der wahre Luxus über den Wolken.
Am Flughafen von Osaka angekommen, müde nach über 15 Flugstunden, muss man sich erst einmal zurechtfinden.
Japan hat diese besondere Art, einen schon bei der Ankunft freundlich in Empfang zu nehmen. Der Kansai International Airport ist dafür ein ziemlich gutes Beispiel. Allein die Lage ist ein Statement: eine künstliche Insel mitten in der Bucht von Osaka. Futuristisch, ein bisschen irre und genau die richtige Einstimmung auf das, was noch kommt. Seit seiner Eröffnung 1994 trotzt der Flughafen Taifunen und Erdbeben, als wäre das Teil des Alltags. Ist es hier ja auch.
Der von Renzo Piano entworfene Terminal 1 zieht sich über 1,7 Kilometer. Klingt erstmal nach endlosem Marsch mit Handgepäck, fühlt sich aber erstaunlich entspannt an. Trotz der Größe herrscht eine ruhige, fast gelassene Atmosphäre. Alles greift ineinander, nichts wirkt hektisch. Man merkt schnell: Organisation ist hier keine Floskel, sondern Haltung.
Zwischen Sushi-Restaurants mit Blick auf die Startbahn, kleinen Zen-Gärten und Shops voller Technikspielzeug und Souvenirs lässt sich die erste Reisemüdigkeit gut abschütteln. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich plötzlich gar nicht mehr an Ankommen dachte, sondern einfach nur beobachtet habe. Flugzeuge, Menschen, Abläufe. Alles erstaunlich harmonisch.
Ein persönliches Highlight war die Sky View Observation Hall. Kein großes Tamtam, dafür ein Blick, der hängen bleibt. Wenn die Sonne langsam im Meer versinkt und die startenden Maschinen im goldenen Licht verschwinden, setzt dieses leise Kribbeln ein. Fernweh, obwohl man gerade erst angekommen ist. Ein seltsames, aber schönes Gefühl.
KIX ist für mich mehr als nur ein Flughafen. Er ist ein sanfter Einstieg in Japan, ein erstes Versprechen auf Struktur, Ruhe und diese Liebe zum Detail, die sich später überall wiederfindet. Besser kann eine Reise kaum beginnen.
Unser erster Abend in Osaka begann mit einem kleinen Schock. Wir hatten unser Hotel Leola gebucht – zentral gelegen, dachten wir, praktisch für Erkundungstouren. Doch das Zimmer war… sagen wir: minimalistisch. Ein Bett, eine Bodenmatte für die zweite Person, ein Tisch mit Stuhl – das war’s. Alles wirkte wie ein Überbleibsel aus den 80ern, kühl, nüchtern, ohne jeden Charme. Komfort sieht definitiv anders aus. Aber wir haben beschlossen: Augen zu und durch – wir sind ja sowieso nur zum Schlafen da.
Die Umgebung rund ums Hotel war überraschend ruhig für eine so große Stadt. Ein paar 24/7-Supermärkte, winzige Kneipen, in denen oft nur vier bis fünf Gäste Platz finden, und kleine Restaurants, von außen unscheinbar, aber mit ganz viel Herz geführt. In einem davon – einem unscheinbaren Laden namens Mazesoba – haben wir den Abend ausklingen lassen.
Dort kochte, servierte und unterhielt ein einzelner Mann – ganz großes Kino! Er hatte nicht nur die Zubereitung voll im Griff, sondern zauberte auch ein Lächeln auf die Gesichter seiner Gäste. Besonders der flambierte Chees Ramen war ein echtes Highlight: mit Flamme karamellisiert, bekam der Käse eine knusprige Kruste, die herrlich mit den Röstaromen spielte. Geschmacklich ein Volltreffer – cremig, herzhaft, einfach köstlich! Wetter erwies sich als
Mit 4,6 Sternen auf Google ist dieser kleine Laden kein Geheimtipp mehr, aber definitiv ein Besuch wert. Er zeigt auf wunderbare Weise, dass großartiges Essen nicht teuer oder schick sein muss – manchmal reicht ein Gasbrenner, ein Lächeln und eine gute Portion Leidenschaft.
Wissenshäppchen: „Teien“ (庭園) bedeutet übrigens „Garten“ auf Japanisch – der Name ist also wirklich Programm.
Schon früh am Morgen machten wir uns von unserem Hotel auf den Weg in die Innenstadt von Osaka. Mit der U-Bahn fuhren wir Richtung Osaka Station – und schon bei der Ankunft spürte ich den Puls dieser riesigen Stadt. Was für ein Kontrast zu der ruhigeren Gegend rund um unsere Unterkunft! Überall wogte eine Menschenmenge, geschäftig, zielstrebig, als würde ganz Osaka auf einmal zur Arbeit eilen.
Besonders auffällig war, wie ähnlich die Menschen gekleidet waren: in Schwarz, Weiß und Grau, als hätten sie sich abgesprochen. Ein bisschen fühlte es sich an, als würde eine stille Choreografie durch die Straßen ziehen – vermutlich einfach Teil des japanischen Business-Lifestyles. Ich war gespannt, ob sich dieser Eindruck in den kommenden Wochen noch bestätigen würde.
Bevor wir richtig in den Tag starteten, kehrten wir erst einmal in einen Starbucks ein – klassisches Touristenverhalten, aber nötig. Ein Kaffee, schnelles WLAN und etwas Ruhe, um unsere weitere Planung zu machen. Wir mussten unseren Mietwagen für den nächsten Tag organisieren. Nach ein bisschen Hin und Her – und einem kleinen Aufpreis – konnten wir unseren Vermieter überzeugen, das Auto direkt ans Hotel zu bringen, statt zum Flughafen fahren zu müssen. Eine kleine Erleichterung, die unseren nächsten Morgen deutlich entspannter machen würde.
Gestärkt ging es weiter Richtung Umeda Sky Building. Ich war überrascht, wie grün Osaka an manchen Ecken sein kann. Zwischen den Hochhäusern tauchten plötzlich kleine Parks und begrünte Plätze auf – eine willkommene Abwechslung zu den sonst so urbanen Straßenschluchten. Morgens war es hier noch angenehm ruhig. Viele Cafés, Bars und Clubs lagen noch im Dornröschenschlaf, aber man konnte sich gut vorstellen, wie lebendig diese Ecken nachts sein müssen.
Das nächste Ziel: Tickets holen und mit dem Expressaufzug hinauf auf die Dachterrasse des Umeda Sky Buildings. Schon die Fahrt mit den gläsernen, schräg verlaufenden Rolltreppen war ein kleines Abenteuer für sich. Und dann, oben angekommen – wow. Der Blick vom Kuchu Teien Observatory war einfach überwältigend. Es fühlte sich fast an, als würde ich über Osaka schweben.
Hier oben wehte ein frischer Wind, man roch die Stadt, hörte die leisen Geräusche von unten und hatte einen atemberaubenden 360-Grad-Blick, der bei klarem Wetter bis weit über die Stadtgrenzen hinaus reichte. Besonders schön fand ich eine kleine, farbenfrohe Ecke, in der Besucher gravierte Herzen aufhängen konnten – ein beliebter Spot für Fotos und Selfies. Jung und Alt ließen sich davon verzaubern, und ich musste lächeln, als ich sah, wie viel Freude so ein kleines Detail bringen kann.
Mein persönlicher Tipp: Besuche das Gebäude, wenn es geht, unbedingt zum Sonnenuntergang! Die Stimmung, wenn Osaka langsam in ein funkelndes Lichtermeer übergeht, ist magisch. Viele setzen sich einfach auf die Bänke oder lehnen sich ans Geländer, trinken etwas an der kleinen Bar und genießen diesen Moment, in dem die Stadt unter einem langsam zur Ruhe kommt.
Noch ein kleiner Fun Fact am Rande: Das Umeda Sky Building wurde 1993 fertiggestellt und galt damals als eines der modernsten Gebäude der Welt. Heute ist es eines der Wahrzeichen Osakas – futuristisch, einzigartig und definitiv ein Muss für alle, die Architektur und spektakuläre Ausblicke lieben.
Schon beim ersten Schritt ins Shinsekai-Viertel fühlt es sich an, als hätte ich eine kleine Zeitreise gemacht – direkt hinein in das bunte, trubelige Japan der 70er Jahre. Enge, verwinkelte Gassen voller knallbunter Leuchtreklamen und schriller Schilder schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die zwischen Nostalgie und lebendigem Chaos schwebt.
Hier reiht sich eine Spielhalle an die nächste, daneben kleine Restaurants, schräge Souvenirläden und allerlei charmante Geschäfte, die in die Jahre gekommen, aber voller Charakter sind. Der Besucherstrom reißt nicht ab – vor allem Touristen und Familien mit Kindern lassen sich von den vielen kleinen Vergnügungen am Wegesrand begeistern.
Was mir besonders auffällt: Obwohl es noch vor der Mittagszeit ist, wimmelt es von Kindern. Zunächst verwundert mich das, denn am Morgen hatten wir noch ganze Scharen von Schulkindern in ihren ordentlichen Uniformen auf dem Weg zu den Schulen gesehen. Aber offenbar ist Shinsekai auch ein beliebtes Ziel für Schulausflüge – und ich kann es verstehen. Die fröhliche, fast spielerische Atmosphäre ist wie gemacht für neugierige Entdecker.
Mittags legen wir eine Pause ein. Am Rand des Viertels kehren wir in ein kleines Restaurant – oder besser gesagt, eine urige Kneipe – ein. Das Essen ist solide, sättigend, aber der berühmte japanische Gourmetfunke will diesmal nicht so recht überspringen. Trotzdem ist die Erfahrung, dort zwischen Einheimischen zu sitzen, die ihre Mittagspause genießen, irgendwie authentisch und herzlich.
Was ich an diesem Ort besonders schätze: Shinsekai zeigt eine Seite von Japan, die nicht glattpoliert ist, sondern rau, ehrlich und wunderbar lebendig. Es fühlt sich fast ein wenig an wie ein vergessenes Kapitel in einem alten, bunten Bilderbuch.
Tipp: Wenn du Lust hast, noch tiefer in die Atmosphäre einzutauchen, dann besuche auch den Tsutenkaku-Turm. Von oben hast du einen tollen Blick auf das Viertel und kannst Shinsekai in seiner ganzen eigenwilligen Schönheit überblicken!
Wissenshäppchen: „Teien“ (庭園) bedeutet übrigens „Garten“ auf Japanisch – der Name ist also wirklich Programm.
Wenn der späte Nachmittag die Straßen von Osaka in warmes Licht taucht, beginnt Namba, das Herz des Stadtlebens, leise zu pulsieren. Noch sind die Gassen entspannt, doch erste Anzeichen des nächtlichen Treibens zeigen sich: Straßenkünstler bauen ihre Stände auf, erste Leuchtreklamen flackern über dem 400 Jahre alten Dotonbori-Kanal, dessen Spiegelung das Wasser in ein Farbenmeer taucht. Entlang der berühmten Dotonbori-Straße wird jeder Schritt zum kleinen Abenteuer: schimmernde Neonlichter, der Duft von frisch gegrilltem Streetfood – und mittendrin Menschen, die neugierig und voller Vorfreude durch das Viertel ziehen. Ich saß einmal auf einer kleinen Mauer am Kanal, ließ meine Beine baumeln und beobachtete, wie Osaka sich auf seine spektakuläre Nacht vorbereitete – ein Moment, der sich tief eingeprägt hat.
Nicht weit entfernt öffnet sich der Kuromon Ichiba Markt: Eine 600 Meter lange, überdachte Marktpassage, die wie ein Paradies für Foodies wirkt. Zwischen kunstvoll angerichteten Sushi-Sets, duftenden Yakitori-Spießen und glänzenden Erdbeeren laden kleine Stände zum Naschen und Staunen ein.
Namba bietet aber nicht nur Streetfood-Genuss, sondern ist auch der perfekte Ort, um ein absolutes Kultgericht von Osaka zu kosten: Okonomiyaki! Dieses herzhafte Pfannkuchenwunder besteht aus einer Mischung aus Mehl, Süßkartoffel, Dashi-Brühe und Kohl, wird mit Schweinefleisch, Garnelen, Tintenfisch und grünen Zwiebeln verfeinert und am Ende großzügig mit spezieller Okonomiyaki-Soße und Mayonnaise überzogen. In kleinen, oft sehr familiären Lokalen wird das Gericht direkt auf heißen Eisenplatten zubereitet – ein Erlebnis für alle Sinne! Ein sehr beliebter Ort dafür ist insbesondere das Restaurant Mizuno in Dotonbori.
Und wer Lust auf Sushi in ungezwungener Atmosphäre hat, sollte unbedingt im Ganko Kaiten-zushi vorbeischauen. Hier drehen die frisch zubereiteten Sushi-Häppchen auf kleinen Tellern direkt an deinem Platz vorbei – perfekt, um viele Sorten unkompliziert zu probieren. Ich war anfangs etwas überfordert (so viel Auswahl!), aber genau das macht einfach den Charme eines Kaiten-Zushi-Restaurants aus: entdecken, zugreifen und genießen.
Wenn man sich vom Schlemmen und Staunen eine kleine Pause gönnen möchte, lohnt sich ein Abstecher in die Seitenstraßen: Hozenji Yokocho wirkt wie eine geheime Tür in eine andere Welt. Kopfsteingepflasterte Gassen schlängeln sich vorbei an winzigen Izakayas, traditionellen japanischen Kneipen, die oft nur wenige Sitzplätze haben und von außen manchmal kaum erkennbar sind – meistens weist nur eine schlichte Papierlaterne oder ein Vorhang den Weg. Ich erinnere mich an einen dieser Abende: In einer urigen Izakaya servierte ein älterer Herr Oden, und obwohl wir kaum eine gemeinsame Sprache hatten, wurde es einer der herzlichsten Abende meiner Reise. Diese kleinen Kneipen sind wie Wohnzimmer – Orte, an denen die Zeit stillsteht und Gespräche spontan entstehen.
Mitten in diesem Labyrinth liegt der Hozenji-Tempel, ein winziges Heiligtum, dessen moosbedeckte Statue die Menschen ehrfürchtig mit Wasser übergießen. Hier spürt man Osakas Seele – still, grün und voller Geschichten.
Flugverbindungen und Zwischenstopps
Direktflüge nach Japan
Von Deutschland aus gibt es zahlreiche Direktflüge nach Japan. Die wichtigsten Zielflughäfen sind:
• Tokio (Narita und Haneda) – ideal für den Start in die Hauptstadt oder Rundreisen.
• Osaka (Kansai International Airport) – perfekt für Besuche in Kyoto und der Kansai-Region.
• Nagoya (Chubu Centrair Airport) – ein guter Ausgangspunkt für Zentraljapan.
Direktflüge ab Deutschland starten von:
• Frankfurt am Main – tägliche Verbindungen mit Lufthansa, Japan Airlines (JAL) und All Nippon Airways (ANA).
• München – ebenfalls Direktflüge mit Lufthansa und ANA.
• Düsseldorf – gelegentlich Direktflüge nach Tokio.
Für preisbewusste Reisende bieten auch Airlines wie Finnair, Turkish Airlines oder Emirates günstige Verbindungen mit einem Zwischenstopp an.
Flugzeiten nach Japan
Ein Direktflug von Deutschland nach Japan dauert:
• Tokio: ca. 11–12 Stunden
• Osaka: ca. 12 Stunden
• Nagoya: ca. 12 Stunden
Mit Zwischenstopps verlängert sich die Reisezeit je nach Route auf 15–20 Stunden, inklusive Wartezeiten.
Ankunftszeit – Jetlag vermeiden
Die meisten Flüge nach Japan starten am Nachmittag oder Abend und landen am Vormittag oder frühen Nachmittag (Ortszeit). Das bedeutet:
• Du gewinnst oft einen ganzen Tag in Japan, aber dein Körper braucht Zeit, um sich an die Zeitverschiebung (+7 bis +8 Stunden) zu gewöhnen.
• Tipp: Versuche, im Flugzeug zu schlafen und dich direkt nach Ankunft an die japanische Tageszeit anzupassen.
Was ich aus Osaka mitnehme
Osaka ist keine Stadt, die sich verstellt. Sie zeigt sich echt, lebensfroh und manchmal auch bis zu einem gewissen Grad chaotisch – aber immer mit offenen Armen. Die Menschen hier sind herzlich, lachen laut und teilen ihre Liebe zu gutem Essen und guter Gesellschaft ganz selbstverständlich.
Was Osaka für mich besonders macht, ist diese Mischung aus gelebter Tradition und unbekümmerter Lebensfreude. Es sind die kleinen Momente – ein freundliches Nicken in einer Gasse, der Duft von frisch gebratenem Okonomiyaki, das gemeinsame Lächeln mit einem Fremden an der Sushi-Theke –, die sich wie bunte Mosaiksteine zu einem unvergesslichen Erlebnis zusammenfügen.
- Osaka hat mich gelehrt, die kleinen Momente zu feiern.
- Ein freundliches Lächeln in einer überfüllten Gasse.
- Der Duft von frisch gebratenem Okonomiyaki, der mich mitten im Trubel innehalten ließ.
- Die Wärme einer winzigen Izakaya, in der Fremde sich anfühlten wie alte Freunde.
- Das Glitzern der Leuchtreklamen über dem ruhigen Wasser des Dotonbori-Kanals.
- Die stille Ehrfurcht beim Gießen von Wasser über eine moosbedeckte Statue.
- Ich nehme die Lebensfreude mit, die Osaka so selbstverständlich verströmt.
- Den Mut, mich ins Unbekannte zu stürzen – ob bei neuen Geschmäckern, neuen Wegen oder neuen Begegnungen.
- Und das Wissen, dass die schönsten Erlebnisse oft die sind, die man nicht plant, sondern einfach passieren lässt.
Osaka hat mein Herz nicht mit großen Sehenswürdigkeiten erobert – sondern mit seiner Herzlichkeit, seiner Unkompliziertheit und seiner tiefen Liebe zum Leben.

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