Go’s & No-Go’s: Was dich wirklich erwartet
Wie selbstverständlich man hier als Fremder aufgenommen wird, ist manchmal fast beschämend. Nicht unangenehm – eher erdend. Eine stille Erinnerung daran, wie relativ unser eigener Komfort eigentlich ist. Thailand belohnt Respekt, Neugier und Offenheit. Wer so reist, bekommt ein Abenteuer, das lange nachhallt – und ganz sicher mehr als nur ein paar hübsche Fotos für die Festplatte.

Was Thailand von uns verlangt – und zurückgibt
Thailand ist kein Reiseziel, Thailand ist ein Gefühl. Warm, chaotisch, herzlich – und manchmal ein kleiner Kulturschock mit Lächeln. Wer offen reist, wird belohnt. Wer glaubt, alles besser zu wissen, lernt schneller als geplant.
Die Go’s: Lächeln, Geduld, Neugier. Schuhe aus, Handy weg, Bauch an den Garküchen mutig nach vorne. Respekt vor Kultur und Menschen zahlt sich aus – oft in Form unerwarteter Begegnungen, spontaner Einladungen und Geschichten, die du noch Jahre später erzählst.
Die No-Go’s: Lautstärke, Besserwisserei und westliche Ungeduld. Thailand funktioniert nicht nach unserer Taktung – und genau das ist der Zauber. Diskussionen gewinnen hier selten, Gelassenheit fast immer.
Kurz gesagt:
Thailand ist kein Ort zum Abarbeiten, sondern zum Einlassen. Wer das versteht, reist nicht nur durch ein Land – sondern ein Stück weiter zu sich selbst. Und ja, manchmal auch mit Flip-Flops im Tempelvorhof… aber hey, man lernt ja dazu
Thailand go´s & No´s

Mehr Lächeln, weniger Luxus: Warum Thailand mich jedes Mal erdet
Für alle, die sich fragen, wie man sich eigentlich auf eine Reise nach Thailand vorbereitet: hier ein paar Dinge, die ich unterwegs gelernt habe – manchmal freiwillig, manchmal durch sanftes Scheitern.
Thailand ist nicht umsonst eines der Traumziele dieser Welt. Das Land des Lächelns nimmt dich in Empfang, als wärst du ein alter Freund, den man viel zu lange nicht gesehen hat. Egal, ob du mit Rucksack und Abenteuerlust anreist, mit leerem Magen und großen kulinarischen Erwartungen, auf der Suche nach legendären Strandnächten bist oder einfach nur mal Abstand vom Alltag brauchst – Thailand hat für jeden genau das richtige Chaos parat.
Aber (und das ist das Schöne): Ein bisschen Vorbereitung macht den Unterschied zwischen „schönem Urlaub“ und „wow, warum bin ich nicht früher hierhergekommen?“. Mit ein paar einfachen Tipps, etwas Gelassenheit im Gepäck und der Bereitschaft, auch mal über sich selbst zu lachen, wird die Reise nicht nur entspannter, sondern spürbar magischer.
Bleib also dran – Thailand ist kein Ziel, das man einfach abhakt. Thailand ist eines, das bleibt.
Warum Thailand mehr Sinn macht als mein europäischer Alltag
Wenn ich in Asien unterwegs bin – und ganz besonders in Thailand – stolpere ich immer wieder über dieselbe Erkenntnis: Diese unglaubliche Freundlichkeit der Menschen. Und das oft in Lebensumständen, die aus europäischer Perspektive eher bescheiden wirken. Wie selbstverständlich man hier als Fremder aufgenommen wird, ist manchmal fast beschämend. Nicht unangenehm – eher erdend. Eine stille Erinnerung daran, wie relativ unser eigener Komfort eigentlich ist.
Gleichzeitig ist Thailand kulturell eine andere Welt. Und genau das macht den Reiz aus. Als Europäer sollte man ein paar Dinge wissen, bevor man loszieht – es gibt Fettnäpfchen, ja. Aber keine Sorge: Die meisten lassen sich mit einem Lächeln, Respekt und ein bisschen Vorbereitung elegant umschiffen. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer Reise belohnt, die erstaunlich entspannt ist – für alle Beteiligten.
Ich persönlich habe wenig Lust, meine Zeit in klimatisierten Touristenghettos zu verbringen. Ich bin lieber unterwegs. Auf Märkten, wo mir die Düfte von Garküchen um die Nase wehen. In Gesprächen mit Menschen, die mir mit neugieriger Offenheit begegnen. Draußen, mittendrin – und ein gutes Stück weg vom wohlbehüteten Pauschalurlaub. Genau deshalb reise ich. Und genau deshalb macht Thailand so viel Sinn. Und ja: so viel mehr Spaß.
Wer einmal hier war, versteht schnell, was ich meine. Aber bei aller Leichtigkeit gilt auch: Es gibt Regeln. Alkohol, Drogen – da versteht Thailand keinen Spaß. Und so ehrlich muss man sein: Für manche ist das Land leider immer noch ein Ort, um fragwürdige Vorstellungen auszuleben. Das endet dann nicht selten unschöner als gedacht. Mein gut gemeinter Reisetipp: Lieber mit einem Chang-Bier den Sonnenuntergang genießen als mit Handschellen in einer Zelle darüber nachdenken, wie man das Missverständnis jetzt erklärt.
Kurz gesagt: Thailand belohnt Respekt, Neugier und Offenheit. Wer so reist, bekommt ein Abenteuer, das lange nachhallt – und ganz sicher mehr als nur ein paar hübsche Fotos für die Festplatte.
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Tipps und Informationen
Damit aus dem Pflichtprogramm schnell wieder Fernweh wird, kommen hier ein paar wichtige Infos für deine ganz persönliche Thailand-Reise – inklusive Vorfreude, Bauchkribbeln und der leisen Gewissheit, dass Planung zwar wichtig ist, Improvisation aber der wahre Reiseleiter bleibt.

Wenn ich ehrlich bin, ist das auch eine der Gründe, warum ich mir Thailand als Reiseziel ausgesucht habe. Es wäre schwer, ein besseres Streetfood in der Welt zu finden als in Thailand, aber viele Touristen fürchten sich vor einem Magen-Darm-Virus, wenn sie reisen und deswegen darauf verzichten - habe keine Angst! Von würzigem Tom Ka Kai bis hin zu süßem Hühnchen Satay und schnellem Pad Thai auf einem Bananenblatt. Thailand zu verlassen, ohne diese Klassiker zu probieren, wäre eine echte Schande. Während Du auf Sauberkeit achten solltest, wenn Du unterwegs bist, ist das Essen von Joghurt oder anderen Probiotika ein großartiger Weg, um Deinem Magen zu helfen, sich an die lokalen Aromen, Gewürze und Bakterien zu gewöhnen, damit Du die Küche genießen kannst, ohne krank zu werden. Ich werde mal sehen, ob die Zeit und Gelegenheit reicht, um auch einen Kochkurs zu belegen, ich berichte davon ;-)

Thailand ist zu 95 % buddhistisch, und das ist sofort von dem Moment an klar, wenn Du aus dem Flugzeug steigst. Thailand übersetzt bedeutet "Land of Smiles" und das Thai-Volk ist eines der freundlichsten und aufrichtigsten, die man auf der Straße treffen wird, aber es gibt ein paar Dinge, die man auch bedenken sollte.
Alle Tempel sind Orte von großer Bedeutung für Thais, und wir als Besucher werden gebeten, Beine und Schultern zu bedecken und die Schuhe auszuziehen. Wenn man mit seinen Füßen, vor allem nackte Füße, auf einen Thailänder zeigt, wird das als Unglück betrachtet, also denke daran, niemanden zu beleidigen. Den Kopf zu berühren gilt auch als unhöflich, wenn Du also in der Nähe von kleinen Kindern bist, denke daran - und erinnere Dich immer an "Wai", wenn Du Thais begrüßt. Dieser thailändische Gruß besteht aus einem leichten Bogen, mit den Handflächen in Gebetsform zusammengepresst - es wird Dich mehr mit der Kultur verbinden und Du werden fast sofort mehr respektiert :-)

Die gute Nachricht ist: In Thailand gibt es fast überall sogenannte „Metered“- oder „Public“-Taxen, deren Fahrer nach Taxameter abrechnen. Die schlechte Nachricht ist: Es gibt leider auch zahlreiche Taxifahrer, die sich weigern, den Taxameter einzuschalten und von Touristen am Ende den doppelt- bis dreifachen Preis kassieren. Wenn ein „Metered“-Taxifahrer den Taxameter auch nach Aufforderung nicht einschaltet, sollte man am besten gleich wieder aussteigen und ein anderes Taxi nehmen.
„Metered“-Taxen in Thailand haben ein Schild mit der Aufschrift „Taxi-Meter“ auf dem Dach und sind meist gelb-grün, pink oder hellblau. Auf dem Suvarnabhumi Airport, Bangkoks internationalem Flughafen, befindet sich die Haltezone für die „Public“- bzw. „Metered“-Taxen im ersten Stockwerk (Level 1). Eine Fahrt vom Flughafen ins Zentrum von Bangkok dauert je nach Verkehrsaufkommen zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Je nach Ziel kostet die Fahrt zwischen 450 und 600 Baht (umgerechnet zwischen 12 und 16 Euro). Günstiger und schneller ist man mit dem Airport Rail Link am Ziel. Der Shuttle-Zug fährt alle 45 Minuten vom Flughafen in die Innenstadt.
Vorsicht ist in Thailand vor „falschen“ Taxifahrern geboten. Sie besitzen keine Lizenz und lauern Touristen vorwiegend auf Flughäfen, Bahn- und Busbahnhöfen auf. Bei den Fahrten kommen Privatfahrzeuge zum Einsatz.
Gängig in Thailand sind auch sogenannte Limousinen-Fahrdienste mitschicken, komfortablen Pkw. Die Fahrten sind allerdings meist doppelt so teuer.
Günstiger als „Metered“-Taxen sind in Thailand Sammeltaxen (Mini-Vans und sogenannte Songthaews) sowie Tuk Tuks.

Manche Thailand-Newbies freuen sich über die vergleichsweise günstigen Preise, wenn sie in Thailand auf einem Markt oder an einem Straßenstand das eine oder andere vermeintlich preiswerte Souvenir erstehen. Oft geht es aber noch deutlich günstiger. Denn viele Händler in Thailand versuchen, Touristen abzuzocken und rufen horrende (Start-)Preise auf. Im Gegenzug wird allerdings erwartet, dass Touristen handeln. Und das funktioniert in Thailand (und in den meisten anderen südostasiatischen Ländern) so: Händler und Käufer tippen wechselseitig ihre Preisvorstellungen in einen Taschenrechner ein, bis man sich auf einen Preis geeinigt an. Touristen sollten beim Feilschen jedoch berücksichtigen, dass die Händler auch etwas verdienen wollen und die Preise nicht unverschämt nach unten drücken.

Thailand hat in den letzten 20 Jahren einen enormen Zustrom von Touristen erlebt, hauptsächlich aufgrund des populären Films "The Beach", und während die touristischen Dienstleistungen gestiegen sind, um die Nachfrage zu befriedigen, haben auch Touristenfallen und viele Betrügereien Einzug gehalten. Während niemand daran denken will, während der Ferien betrogen zu werden, ist es wichtig, auf die Betrüger zu achten und nach ihnen Ausschau zu halten. Stelle sicher, dass Du vor der Ankunft feste Preise für Dinge wie Touren, Aktivitäten und vor allem Taxis aushandelst, und denke daran, dass Du mindestens 50 % des Startpreises, primär auf den Märkten, aushandeln kannst. Versuch es macht auch Spaß und je länger man in einem Land ist, umso besser bekommt einen Blick dafür.

Massagen werden in Thailand so gut wie an jeder Ecke angeboten. Auf einer Liege an der Straße, auf einer Matte am Strand und auch in Massagesalons. Bei den meisten Massagesalons in Thailand handelt es sich zwar um seriöse Salons, in denen u. a. Fußreflexzonen-, Schulter-Nacken- und Ölmassagen angeboten werden, andere wiederum locken Kunden mit erotischen Massagen. Solche Massagesalons erkennt man in der Regel daran, dass die Fenster verhangen sind und von der Straße nicht einsehbar sind. Vor solchen Salons stehen vorwiegend auch leicht bekleidete Frauen und Transvestiten, die Kunden werben.

Thailand auf dem Sitz eines Motorrads oder Roller zu erkunden ist einfach perfekt und es ist vielleicht auch der lustigste Weg, sein Reiseziel zu sehen, und obwohl viele von der Idee, so durchs Land zu reisen, eingeschüchtert sein könnten, kann es viel Spaß machen und Dir die ein Stück Freiheit geben, viel mehr zu sehen als sonst jemand. Manchmal kostet es bis zu 5 Euro pro Tag und es braucht nur noch ein paar Bath, um den Tank mit Benzin zu füllen, die Helme festzuhalten und sich zu verirren! Achte darauf, dass Du einen gültigen Führerschein und Erfahrung im Umgang mit dem Zweirad hast. Die örtlichen Verkehrsgesetze haben ein eigenes Leben und werden sehr unterschiedlich ausgelegt. Dann geht es on the Road, um die versteckten Edelsteintempel, Strände und Restaurants zu finden, die nur diejenigen genießen können, die vom ausgetretenen Pfad wegkommen. Mein Tipp lade Dir eine Offline Navigation für Dein Handy herunter, dann bist Du vor Ort gut ausgerüstet und es kostet kein Datenvolumen. Ich habe auf meinem iPhone ausgezeichnete Erfahrungen mit Sygic als universal App gemacht, speziell für Motorradfahrer eignet sich auch Scenic hervorragend.
Tipp: Denke an den internationalen Führerschein, wenn Du ein Auto oder ein Motorrad mieten möchtest. Die Polizei hat oft Straßensperren, in denen jeder kontrolliert wird. Die Versicherung ist möglicherweise nicht ohne den Führerschein gültig.
In Thailand herrschen strenge Drogengesetze. Drogenbesitz und -handel können mit einer hohen Gefängnisstrafe und sogar mit der Todesstrafe geahndet werden. Daher sollten Touristen auf keinen Fall Drogen mit nach Thailand nehmen, in Thailand keine Drogen kaufen und nicht mit Drogen handeln. Somit zählen Drogen zu den absoluten No-Go in Thailand.
Insbesondere im Norden von Thailand sowie in den südlichen Urlaubsregionen werden Tiershows leider als Touristenattraktion vermarktet. Elefanten-, Affen-, Schlangen- und Krokodilshows stehen auf dem Programm der meisten lokalen Tour-Veranstalter. Oft werden die Tiere jahrelang gequält und misshandelt, bevor sie für den Tourismus eingesetzt werden. Touristen sollten zum Schutz der Tiere sämtliche Veranstaltungen mit Tieren meiden – und Tiershows aller Art als No-Go betrachten.
Viele Korallen in Thailand sind durch unvorsichtige Touristen zerstört worden. Besonders gelitten haben in den letzten Jahrzehnten u. a. das Riff vor der Insel Koh Phi Phi Leh, auf der sich die durch den Hollywoodfilm „The Beach“ bekannte Maya Bay befindet, oder auch der Tauch- und Schnorchelspot „Japanese Garden“ bei Koh Nang Yuan, eine Nachbarinsel von Koh Tao im Südosten von Thailand.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Touristen beim Tauchen oder Schnorcheln Korallen mutwillig abbrechen oder mit ihren Flossen beschädigen: absolutes No-Go! Taucher und Schnorchler, insbesondere Anfänger, sollten sich daher unter Wasser besonders vorsichtig bewegen und dort auch nichts berühren.
Mein Fazit? Ein kleiner, fast unscheinbarer Pflichtschritt auf dem Weg ins große Abenteuer. Fünf Minuten konzentriert bleiben – und dafür Wochen voller Tempel, rumpelnder Tuk-Tuks, klebriger Hitze, goldener Sonnenuntergänge und Geschichten, die man zu Hause ohnehin nur mit hochgezogener Augenbraue glaubt.
Ein fairer Deal, finde ich.
Hier sind 10 gute Gründe, warum eine Reise nach Thailand fast immer eine richtige Entscheidung ist – und warum es sich lohnt, sich wirklich auf dieses Land einzulassen:
Freundlichkeit ist hier kein Marketingbegriff. Lächeln, Hilfsbereitschaft und ehrliches Interesse an Menschen gehören zum Alltag.
Transport, Essen, Unterkünfte: Selbst abseits der Touristenrouten kommt man erstaunlich unkompliziert zurecht.
Thailand lässt dir die Wahl: Abenteuer oder Hängematte, Großstadt oder Dorf, Action oder Stille. Alles geht, nichts muss.
Straßenküche, Märkte, kleine Garküchen – Essen ist Kultur, Begegnung und Lebensfreude in einem.
Traumstrände, Dschungel, Berge, Nationalparks, Inseln – kaum ein Land bietet so viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzer Distanz.
Der Blick auf das Wesentliche kommt hier fast automatisch. Weniger Besitz, mehr Leben. Weniger Tempo, mehr Moment.
Thailand ist eines der besten Länder, um allein unterwegs zu sein – sicher, offen, verbindend.
Dinge dauern manchmal länger. Und genau darin liegt eine Lektion, die man mit nach Hause nimmt.
Gespräche mit Einheimischen, Mitreisenden, Zufallsbekanntschaften – vieles ist flüchtig, manches überraschend tief.
Wer sich wirklich einlässt, reist nicht nur durch ein Land, sondern auch ein Stück durch sich selbst.
Kurz gesagt: Thailand ist kein Ziel, das man „abhakt“.
Es ist ein Land, das etwas mit einem macht – leise, nachhaltig und oft genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

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