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Thailand Auszeit (Sabbatical)

Central Mall in Phuket das Einkaufszentrum

Dieses Einkaufszentrum war weniger Shoppingtrip als Tagesprogramm. Mehrere Stunden vergingen fast unbemerkt – und trotzdem blieb das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben. Das Angebot reicht von großen internationalen Marken bis zum winzigen Stand, an dem das Smartphone schneller repariert wird, als man „Displaybruch“ sagen kann. Alles unter einem Dach, logisch organisiert und überraschend entspannt. Auch kulinarisch wird niemand allein gelassen: Süßwaren, Bäckereien und kleine Garküchen reihen sich aneinander und bereiten das Essen frisch zu. Einkaufen, essen, staunen – und plötzlich fragt man sich, wie man früher ohne so einen Ort ausgekommen ist.

Reiseblog24 | Central Mall in Phuket das Einkaufszentrum

Central Mall Phuket

Klimaanlage trifft Kulturschock - mehr als nur Shopping

Die Central Mall in Phuket ist kein Ort für einen schnellen Einkauf, sondern eher ein Tagesprojekt mit Klimaanlage. Stunden vergehen hier fast unbemerkt, während gleichzeitig das Gefühl bleibt, längst nicht alles gesehen zu haben. Wer glaubt, nach einer halben Stunde wieder draußen zu sein, unterschätzt diesen Ort gewaltig.

Das Angebot spannt einen weiten Bogen: internationale Marken treffen auf kleine Stände, an denen Smartphones in Rekordzeit repariert werden – effizient, unspektakulär und erstaunlich selbstverständlich. Alles spielt sich unter einem Dach ab, gut strukturiert, angenehm ruhig und ohne das hektische Dauerrauschen vieler westlicher Einkaufszentren.

Besonders auffällig ist die Selbstverständlichkeit, mit der Essen hier dazugehört. Süßwarenstände, Bäckereien und kleine Garküchen wechseln sich ab, überall wird frisch zubereitet, überall duftet es verführerisch. Einkaufen, essen, schauen – alles fließt ineinander, ohne sich aufzudrängen.

Am Ende verlässt man die Mall nicht unbedingt mit vollen Tüten, aber mit dem Gefühl, Teil eines kleinen Alltagskosmos gewesen zu sein. Und irgendwo zwischen Rolltreppe und Nudelstand taucht ganz leise die Frage auf, warum Einkaufen anderswo oft so anstrengend sein muss.

Thema: Thailand Auszeit (Sabbatical)
Autor: Michael Lieder
Aktualisiert: 19. Januar 2026
13153 Aufrufe

Thailand Auszeit (Sabbatical)
Endlich hole ich meinen Mietwagen

Ein Auto, ein Berg und sehr viel Vertrauen

Endlich ist er da, der Mietwagen. Und mit ihm dieses wunderbare Gefühl von Freiheit, das man auf Reisen erst dann richtig spürt, wenn man nicht mehr auf Fahrpläne, Taxis oder spontane Verfügbarkeiten angewiesen ist. Seit heute bin ich flexibler – und damit bereit, Phuket auch jenseits der bekannten Wege zu entdecken.

Seit Tagen schon taucht er immer wieder am Horizont auf: der weiße Buddha, hoch oben über der Insel. Kein dramatisches Drängen, eher ein stilles „Komm doch mal vorbei“. Also war klar, wohin die erste Fahrt gehen würde.

Schon die Abholung des Mietwagens ist wieder so ein typisch thailändischer Moment, der hängen bleibt. Vom Hotel aus hatte ich ein Taxi zum Flughafen vorbestellt. Abholung um 11:00 Uhr – und natürlich steht der Fahrer pünktlich an der Rezeption. Nachdem ich erzählt habe, dass ich nicht heimfliege, sondern mir einen Mietwagen hole, greift er kurzerhand zum Telefon, ruft bei der Mietwagenstation an, kündigt meine Ankunft an und klärt direkt, wo er mich genau absetzen soll.

Und genau dort werde ich auch empfangen. Keine Suche, kein Schalter-Marathon. Eine junge Dame nimmt mich in der Halle in Empfang, erledigt die Formalitäten fast nebenbei, freundlich und ruhig. Nach kurzer Wartezeit kommt ein weiterer Mitarbeiter, begleitet mich zum Auto – und dann der nächste kleine Luxusmoment: vorgekühlt bei 34 Grad Außentemperatur. Man lernt solche Details hier schnell schätzen.

Der Wagen selbst: flammneu. Nicht einmal 250 Kilometer auf dem Tacho. Ein Auto, das noch nach Neuwagen riecht und aussieht, als hätte es den Asphalt erst gestern kennengelernt. Das erzeugt sofort Respekt – und ein leichtes inneres Versprechen, ihn genauso zurückzugeben, wie man ihn bekommen hat.

Mit dem Schlüssel in der Hand und dem Buddha im Blick wird klar: Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt dieser Auszeit. Weniger geplant, mehr entdeckt. Genau so sollte es sein.

Das Luxus Einkaufserlebnis

Es gibt einfach alles

Bevor es hinauf zum Big Buddha ging, mussten erst einmal die Vorräte aufgefüllt werden. Die allererste Fahrt mit dem Mietwagen führte deshalb direkt zur Phuket Mall – ein Einkaufszentrum, das mir wärmstens empfohlen wurde. Eine Empfehlung, wie sich schnell zeigen sollte, die man ernst nehmen darf.

Die Fahrt dorthin verlief völlig problemlos. Ja, man fährt in Thailand auf der „falschen“ Seite, also mit Rechtslenker, aber erstaunlicherweise fühlt sich das Ganze schneller normal an, als man denkt. Die Straßen sind gut ausgebaut, übersichtlich und deutlich entspannter, als viele es erwarten würden. Angst muss hier wirklich niemand haben. Gleichzeitig gilt: volle Aufmerksamkeit. Rollerfahrer tauchen gefühlt aus allen Richtungen auf, oft gleichzeitig, oft kreativ. Noch bleibt alles entspannt – mal sehen, ob sich dieses Gefühl hält, wenn es raus aus dem Ballungsraum und rein ins ländliche Thailand geht. Die Vorfreude darauf ist jedenfalls groß.

Die Phuket Mall selbst ist… phänomenal. Mehrere Stunden vergehen wie im Zeitraffer, und trotzdem bleibt das Gefühl, längst nicht alles gesehen zu haben. Das Angebot ist enorm vielfältig: große Markengeschäfte wechseln sich ab mit kleinen Ständen, an denen Smartphones schneller repariert werden, als man „Displaybruch“ denken kann. Alles unter einem Dach, gut organisiert, angenehm klimatisiert.

Auch kulinarisch wird hier niemand im Stich gelassen. Überall Süßwarenstände, kleine Bäckereien und Garküchen, in denen frisch gekocht wird. Hunger ist hier kein Zustand, sondern eine Entscheidung. Besonders beeindruckend: die Obst- und Gemüseabteilung. Für einen Europäer, der glaubt, schon alles gesehen zu haben, ein kleiner Kulturschock. Unzählige Sorten, exotisch, frisch – vieles davon ließ sich nicht einmal eindeutig benennen.

Preislich bleibt es in den normalen Geschäften fair. Die großen Marken allerdings spielen auch hier in der oberen Liga. Und ganz ehrlich: Wer nur wegen Markenlabels nach Thailand reist, macht etwas falsch. Die gibt es in deutschen Outlet-Stores günstiger – und ohne Jetlag.

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Thailand, das ideale Reiseziel

Hier sind 10 gute Gründe, warum eine Reise nach Thailand fast immer eine richtige Entscheidung ist – und warum es sich lohnt, sich wirklich auf dieses Land einzulassen:

Thailand empfängt dich mit echter Herzlichkeit

Freundlichkeit ist hier kein Marketingbegriff. Lächeln, Hilfsbereitschaft und ehrliches Interesse an Menschen gehören zum Alltag.

Das Land funktioniert – auch wenn nicht alles perfekt ist

Transport, Essen, Unterkünfte: Selbst abseits der Touristenrouten kommt man erstaunlich unkompliziert zurecht.

Du bestimmst dein Tempo selbst

Thailand lässt dir die Wahl: Abenteuer oder Hängematte, Großstadt oder Dorf, Action oder Stille. Alles geht, nichts muss.

Essen ist hier kein Nebenschauplatz

Straßenküche, Märkte, kleine Garküchen – Essen ist Kultur, Begegnung und Lebensfreude in einem.

Natur in allen Varianten

Traumstrände, Dschungel, Berge, Nationalparks, Inseln – kaum ein Land bietet so viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzer Distanz.

Thailand erdet

Der Blick auf das Wesentliche kommt hier fast automatisch. Weniger Besitz, mehr Leben. Weniger Tempo, mehr Moment.

Alleine reisen fühlt sich hier richtig an

Thailand ist eines der besten Länder, um allein unterwegs zu sein – sicher, offen, verbindend.

Du lernst Gelassenheit

Dinge dauern manchmal länger. Und genau darin liegt eine Lektion, die man mit nach Hause nimmt.

Begegnungen bleiben hängen

Gespräche mit Einheimischen, Mitreisenden, Zufallsbekanntschaften – vieles ist flüchtig, manches überraschend tief.

Thailand verändert Perspektiven

Wer sich wirklich einlässt, reist nicht nur durch ein Land, sondern auch ein Stück durch sich selbst.


Kurz gesagt: Thailand ist kein Ziel, das man „abhakt“.

Es ist ein Land, das etwas mit einem macht – leise, nachhaltig und oft genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Michael Lieder | Reiseblog24

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