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Thailand Auszeit (Sabbatical)

Endlich geht es los auf nach Thailand

Der Moment, wenn der Alltag hinter der Sicherheitskontrolle verschwindet. Am Gate wartet bereits der Flieger von Etihad Airways Richtung Abu Dhabi – und mit ihm dieses leise Kribbeln, das nur große Distanzen auslösen. Von D-Land geht es Schritt für Schritt nach Thailand: weniger Termine, mehr Zeit, mehr Zwischenmomente. Noch ist alles geordnet, Boardingkarten geschniegelt. Spätestens nach dem Start übernimmt das Fernweh das Kommando – ganz offiziell, mit leichtem Augenzwinkern.

Reiseblog24 | Endlich geht es los auf nach Thailand

Thailand Auszeit (Sabbatical)

Abflug Richtung Fernweh, nach der langen Pause

Der Moment, wenn der Alltag hinter der Sicherheitskontrolle verschwindet, fühlt sich diesmal anders an. Schwerer. Wertvoller. Nach der Corona-Zeit ist Fliegen kein bloßer Ortswechsel mehr, sondern fast ein kleines Privileg. Am Gate wartet der Flieger von Etihad Airways Richtung Abu Dhabi – und mit ihm dieses leise Kribbeln, das man eine Weile vermisst hat. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Vorsicht. Und vielleicht auch aus Respekt vor dem, was alles nicht selbstverständlich ist.

Von D-Land geht es Schritt für Schritt weiter nach Thailand. Weniger Termine, weniger Durchtaktung, dafür mehr Zeit und mehr Raum zwischen den Gedanken. Nach Monaten voller Einschränkungen, Diskussionen und Abstand fühlt sich diese Reise nicht nach Flucht an, sondern nach bewusster Entscheidung. Wieder unterwegs sein – aber achtsamer.

Noch läuft alles geordnet: Boardingkarten sauber sortiert, Abläufe routiniert, Masken irgendwo griffbereit. Flughäfen wirken vertraut und fremd zugleich. Man merkt, wie sehr man dieses Gefühl vermisst hat, sich einfach treiben zu lassen, ohne sofort ein Ziel erfüllen zu müssen.

Spätestens nach dem Start ändert sich etwas. Über den Wolken wird klar, wie gut es tut, wieder unterwegs zu sein. Nicht, weil man muss, sondern weil man darf. Das Fernweh übernimmt das Kommando – leise, dankbar, mit einem kleinen Augenzwinkern. Nach Corona ist Reisen kein Konsum mehr. Es ist ein Erlebnis. Und genau so fühlt sich diese Auszeit an: überfällig, bewusst und genau zur richtigen Zeit.

Thema: Thailand Auszeit (Sabbatical)
Autor: Michael Lieder
Aktualisiert: 18. Januar 2026
12164 Aufrufe

Thailand Auszeit (Sabbatical)
Ready for Take off

Nichts wie weg

Gerade am Flughafen angekommen, und dieses Gefühl ist sofort wieder da. Vor dem Gate steht bereits der Flieger von Etihad Airways bereit Richtung Abu Dhabi. Und diesmal schwingt etwas Besonderes mit: Es ist der erste Flug nach Thailand seit der Corona-Pandemie, der wieder abhebt. Kein Routineflug, sondern ein stilles Zeichen dafür, dass sich die Welt langsam wieder öffnet.

Die Anreise mit der Bahn nach Frankfurt Airport hat auf die Minute gepasst. Keine Hektik, kein Sprint, kein improvisiertes Fluchen auf dem Bahnsteig. Und man glaubt es kaum: Die Rolltreppen funktionieren. Alle. Die Gepäckschlepperei hält sich ebenfalls in Grenzen – ein Detail, das man früher nie erwähnt hätte, heute aber dankbar registriert.

Was sofort auffällt: Der Flughafen ist spürbar weniger ausgelastet. Keine Warteschlangen, kein Gedränge. Pass-, Zoll- und Sicherheitskontrolle gehen erstaunlich schnell. Nach der langen Pause fühlt sich diese Ruhe fast surreal an. Der Preis dafür ist sichtbar: Viele Geschäfte sind noch geschlossen, manches wirkt, als wäre es gerade erst wieder hochgefahren.

Und trotzdem wächst die Vorfreude. Gleich Take-off, dann Frühstück über den Wolken. Der erste Schritt Richtung Thailand, nach einer Zeit, in der Reisen keine Selbstverständlichkeit war. Heute fühlt sich dieser Flug nicht nur wie eine Reise an – sondern wie ein kleines Stück Normalität, das zurückkehrt.

Zwischen Freiheit und Stille

Thailand nach der Corona-Zeit

Da ist es endlich wieder, dieses Gefühl von Freiheit. Nicht nur, weil man möchte, sondern auch, weil man wieder darf. Die Corona-Pandemie liegt hinter uns, und Thailand liegt für mehrere Monate vor mir. Eine lange Auszeit, ein Sabbatical, Zeit zum Atmen. Eigentlich perfekte Voraussetzungen – wäre da nicht diese leise Erkenntnis, dass ich alleine unterwegs bin. Kein Freund, keine Bekannte hatte gerade die Möglichkeit, einfach für Monate auszusteigen.

Die Hoffnung war trotzdem da, dass sich unterwegs alles fügt. Neue Begegnungen, gemeinsame Etappen, geteilte Wege – so läuft das doch sonst auch. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte: Genau das würde sich diesmal kaum bewahrheiten. Wir alle im Flieger schienen uns keine wirklichen Gedanken darüber gemacht zu haben, was es bedeutet, in ein Land zu reisen, das als eines der ersten Fernreiseziele nach der Pandemie wieder geöffnet hatte.

Die Realität war ernüchternd und faszinierend zugleich. Hotels wie leer gefegt. Orte, an denen man nicht nur auffiel, sondern regelrecht bestaunt wurde. Auf manchen Marktplätzen wurde ich fotografiert – nicht aus Neugier auf mich, sondern weil ich seit Jahren wieder der erste Tourist war. Ein seltsames Gefühl. Fast surreal. Strände, die sonst von Leben vibrieren, lagen still und verlassen da. Wunderschön – und gleichzeitig ungewohnt leer.

Diese Einsamkeit hatte zwei Seiten. Einerseits fehlte jemand, mit dem man diese besonderen Momente teilen konnte. Andererseits entstand eine Intensität, die man selten erlebt. Keine Ablenkung, kein Vergleich, kein Lärm. Nur Zeit, Raum und Gedanken. Und Begegnungen mit Einheimischen, die umso ehrlicher und herzlicher waren. Gespräche, Blicke, kleine Gesten – oft mehr wert als jede volle Strandbar.

Nichtsdestotrotz war diese Reise genau richtig. Sie hat gutgetan. Sie hat mich wieder zu mir zurückgebracht, meine Reiselust neu entfacht und mir gezeigt, dass Freiheit manchmal still beginnt. Auch – oder gerade – wenn man alleine unterwegs ist.

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Thailand, das ideale Reiseziel

Hier sind 10 gute Gründe, warum eine Reise nach Thailand fast immer eine richtige Entscheidung ist – und warum es sich lohnt, sich wirklich auf dieses Land einzulassen:


Thailand empfängt dich mit echter Herzlichkeit

Freundlichkeit ist hier kein Marketingbegriff. Lächeln, Hilfsbereitschaft und ehrliches Interesse an Menschen gehören zum Alltag.

Das Land funktioniert – auch wenn nicht alles perfekt ist

Transport, Essen, Unterkünfte: Selbst abseits der Touristenrouten kommt man erstaunlich unkompliziert zurecht.

Du bestimmst dein Tempo selbst

Thailand lässt dir die Wahl: Abenteuer oder Hängematte, Großstadt oder Dorf, Action oder Stille. Alles geht, nichts muss.

Essen ist hier kein Nebenschauplatz

Straßenküche, Märkte, kleine Garküchen – Essen ist Kultur, Begegnung und Lebensfreude in einem.

Natur in allen Varianten

Traumstrände, Dschungel, Berge, Nationalparks, Inseln – kaum ein Land bietet so viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzer Distanz.

Thailand erdet

Der Blick auf das Wesentliche kommt hier fast automatisch. Weniger Besitz, mehr Leben. Weniger Tempo, mehr Moment.

Alleine reisen fühlt sich hier richtig an

Thailand ist eines der besten Länder, um allein unterwegs zu sein – sicher, offen, verbindend.

Du lernst Gelassenheit

Dinge dauern manchmal länger. Und genau darin liegt eine Lektion, die man mit nach Hause nimmt.

Begegnungen bleiben hängen

Gespräche mit Einheimischen, Mitreisenden, Zufallsbekanntschaften – vieles ist flüchtig, manches überraschend tief.

Thailand verändert Perspektiven

Wer sich wirklich einlässt, reist nicht nur durch ein Land, sondern auch ein Stück durch sich selbst.


Kurz gesagt: Thailand ist kein Ziel, das man „abhakt“.

Es ist ein Land, das etwas mit einem macht – leise, nachhaltig und oft genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Michael Lieder | Reiseblog24

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