Europa
Wien
Autor: Michael Lieder
Wien – Kaffee, Kopfsteinpflaster und dieses leicht übertriebene Gefühl von „Hier war mal alles Weltstadt“
Wien ist so eine Stadt, die dich erst freundlich anlächelt und dann ganz subtil daran erinnert, dass sie schon „ein bisschen“ Geschichte gesehen hat. Zwischen Ringstraße und Nebenstraße, Prunk und Schmäh, Oper und Ottakringer Hinterhof passiert genau das, was ich auf Reisen liebe: Man stolpert in Situationen, die man nicht planen kann, und merkt plötzlich, wie lebendig eine Stadt wirklich ist. In Wien reicht ein Spaziergang oft weiter als jeder Reiseführer. Morgens ein Kaffeehaus, in dem Zeit keine Rolle spielt (außer du willst schnell sein, dann wird’s sportlich). Danach durch die alten Gassen, vorbei an Fassaden, die aussehen, als hätten sie gerade erst beschlossen, nicht zu altern. Und zwischendrin immer wieder diese Momente, in denen Wien ganz leise die Maske der Kaiserstadt abnimmt: Märkte, kleine Lokale, Parks, U-Bahn-Stationen mit eigener Persönlichkeit und ein Humor, der irgendwo zwischen Charme und sanfter Unverschämtheit wohnt.
Diese Kategorie ist mein persönlicher Wien-Bereich: Abenteuer im Kleinen, ehrliche Eindrücke, Fotospots, Wege, die sich lohnen, und Tipps, die nicht so tun, als wäre alles „hidden“, nur weil es nicht auf TikTok schreit. Ich nehme dich mit zu klassischen Must-sees, aber genauso zu Ecken, die man entdeckt, wenn man einfach losläuft. Wien kann geschniegelt, lautlos elegant und gleichzeitig wunderbar menschlich sein. Man muss es nur zulassen.
Wien
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