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Songkran in Thailand

[NEU] Tempel, Strand, Natur & Songkran

Im Frühjahr geht es für mich wieder nach Thailand und Kambodscha – auf eine Reise zwischen stillen Khmer-Tempeln, endlosen Busfahrten, Roadtrip-Abenteuern im Norden und dem vielleicht nassesten Finale der Welt: Songkran. Von Bangkok bis Siem Reap, von Dschungel bis Millionenmetropole, von Gänsehautmomenten bis Wassereimer ins Gesicht. Eine Route, die nicht perfekt sein will, sondern echt. Und genau deshalb schon jetzt mein Herz erobert.

Reiseblog24 | [NEU] Tempel, Strand, Natur & Songkran

Auf den Spuren der Khmer – und mitten hinein ins Songkran-Chaos

Es gibt diese Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, in denen die Welt kurz leiser wird. Genau dann packt mich das Fernweh besonders zuverlässig. Während andere über Raclette-Reste diskutieren, sitze ich da, mit Kaffee und Kartenmaterial, und plane Reisen. Im Frühjahr zieht es mich wieder nach Thailand – und dieses Mal bewusst abseits der ausgetretenen Pfade.

Der Nordosten steht auf dem Plan. Tempelanlagen, die nicht um Aufmerksamkeit buhlen, Nationalparks, die eher flüstern als schreien. Ich will schauen, was bleibt, wenn man sich Zeit lässt. Danach treffe ich Sabine in Bangkok – dieser Stadt, die einen gleichzeitig umarmt und überfordert – und gemeinsam fliegen wir weiter nach Kambodscha.

Dort beginnt unser Eintauchen in die Geschichte der Khmer: erst Phnom Penh, dann über Land nach Siem Reap. Busfahren als Realitätscheck. Tage zwischen Tempeln, Steinen und Geschichten, die schwer wiegen – die Anlagen der Khmer-Dynastie wirken nicht nur monumental, sie machen auch leise. Mehr braucht es erst einmal nicht, um mit diesem Land in Kontakt zu kommen.

Zurück geht es wieder nach Bangkok. Und dann beginnt der Teil der Reise, auf den ich mich fast kindisch freue: ein Roadtrip. Von Bangkok, Ayutthaya über Chiang Rai und Chiang Mai bis nach Kanchanaburi – Kurven, Pausen, Zufälle. Und am Ende wieder zurück nach Bangkok, um dieser Millionenmetropole noch einmal bewusst Zeit zu schenken.

Der Schlusspunkt? Der wird nass. Sehr nass. Songkran in Phuket – dieses legendäre Fest, bei dem Wasser zur Weltsprache wird und niemand trocken, aber alle gleich sind. Davor gönnen wir uns noch den Khao Sok Nationalpark: Regenwald, Stille, dieses satte Grün, das einem kurz das Gefühl gibt, wieder richtig zu atmen.

Die immer wieder aufflammenden Grenzspannungen zwischen Thailand und Kambodscha schwingen im Hinterkopf mit. Wir beobachten das, bleiben realistisch – und haben uns trotzdem entschieden, diese Route zu planen und, wenn es verantwortbar ist, auch zu gehen. Reisen war nie nur Komfortzone. Manchmal ist es auch Vertrauen. Und genau das macht diese Tour schon jetzt besonders.

Allein beim Vorbereiten merke ich: Das wird keine perfekte Reise. Aber eine ehrliche. Und genau darauf freue ich mich.

Songkran in Thailand
Kambodscha auf den Spuren der Khmer Dynastie

Kambodscha ist kein Land, das man „mal eben“ bereist. Es ist eher eines, das einen bittet, kurz stehen zu bleiben. Durchzuatmen. Und nicht so zu tun, als wäre alles nur Kulisse für das nächste schöne Foto. Die Geschichte der Roten Khmer ist hier nicht abgeschlossen, sie ist nicht ordentlich abgeheftet und wegsortiert – sie sitzt noch zwischen den Häusern, in den Gesichtern, manchmal auch einfach in der Stille.

Mir ist klar: Diese Reise wird keine leichte. Aber sie fühlt sich richtig an. Weil man sich der Vergangenheit stellen darf – nein, stellen muss – wenn man verstehen will, warum dieses Land heute so ist, wie es ist. In Phnom Penh möchte ich nicht nur Tuk-Tuks zählen, Kaffee trinken und am Mekong sitzen (auch wenn ich das ganz sicher tun werde), sondern begreifen, wie Menschen mit einem Kapitel umgehen, das so brutal war, dass man es eigentlich niemandem zumuten möchte – und doch muss.

Man hört viel von den Tempeln, von Angkor, von überwältigender Schönheit und Sonnenaufgängen, die Instagram in die Knie zwingen. Und ja, das alles wird Teil dieser Reise sein. Aber genauso gehören Orte dazu, an denen es still wird. Orte wie Tuol Sleng oder die Killing Fields – Namen, die man kennt, bevor man versteht, was sie bedeuten. Mich treibt die Frage um, wie Menschen heute mit dieser Erinnerung leben. Wie Alltag funktioniert, wenn die Vergangenheit so laut ist. Und wie man trotzdem lacht, liebt, Kinder großzieht und nach vorne schaut.

Gleichzeitig interessiert mich das moderne Kambodscha. Das Hier und Jetzt. Wie lebt man in diesem Jahrtausend zwischen Tradition, Religion und globalem Wandel? Ist das Leben geprägt von buddhistischer Gelassenheit oder schlicht von Pragmatismus? Von Hoffnung oder von täglichem Improvisieren? Wahrscheinlich von allem ein bisschen – wie so oft im Leben, nur ehrlicher. Mich interessiert das Jetzt genauso wie das Damals. Wie fühlt sich Leben in Kambodscha heute an? Ist es einfach? Sicher nicht. Herausfordernd? Ganz bestimmt. Stark religiös geprägt? In vielen Momenten ja. Oder lebt man hier – vielleicht aus purer Lebenserfahrung – bewusster im Heute als wir Europäer mit unseren Kalendern, Apps und Daueroptimierungen?

Ich reise mit Respekt, Neugier und ohne Anspruch auf schnelle Antworten. Vielleicht ist genau das der größte Luxus dieser Reise: Zeit zu haben, zuzuhören. Und anzuerkennen, dass Abenteuer nicht immer laut, wild oder spektakulär sind. Manchmal bestehen sie daraus, still zu werden, mitzufühlen – und am Ende dankbar zu sein, dass man wieder gehen darf, während andere bleiben und ihr Leben weiterleben. Mit Würde. Und erstaunlich viel Stärke.

Thailand Roadtrip – Asphalt, Fernweh und ein nasses Finale

Thailand einmal von der Mitte in den Norden und dann wieder hinunter in den Süden – so ließe sich unser Plan grob zusammenfassen. Grob wohlgemerkt. Denn wie immer auf Reisen gilt: Die Karte sieht ordentlicher aus als die Realität, und genau das macht den Reiz aus. Ich starte in Bangkok, dieser nie ganz stillen Metropole, die dich gleichzeitig umarmt und überfordert. Von dort geht es zunächst in den Nordosten, bis nah an die Grenze zu Kambodscha. Wie weit ich tatsächlich komme, entscheidet weniger mein Abenteuerdrang als die politische Lage vor Ort. Ein Grenzübertritt auf dem Landweg ist aktuell leider nicht möglich – also bleibt nur der pragmatische Weg: Flugzeug statt Grenzpfosten. Nicht ideal, aber Reisen heißt eben akzeptieren, dass nicht alles planbar ist.

Zurück in Thailand beginnt dann das, worauf ich mich besonders freue: ein echter Roadtrip. Der erste Stopp führt uns in die alte siamesische Hauptstadt Ayutthaya, wo Geschichte nicht im Museum liegt, sondern zwischen Ruinen, Bäumen und Sonnenuntergängen einfach da ist. Danach zieht es uns weiter nach Norden – bis nach Chiang Rai und Chiang Mai. Kurvenreiche Straßen, Berge, Tempel, Märkte – und dieses Gefühl, dass Thailand hier oben noch einmal anders atmet.

Auf dem Rückweg Richtung Bangkok machen wir Halt in der Provinz Kanchanaburi. Eine Region, die landschaftlich wunderschön ist und gleichzeitig leise mahnt, weil Geschichte hier nicht immer leicht war. Genau diese Mischung aus Natur, Ruhe und Nachdenklichkeit macht den Ort für mich so besonders.

Von Bangkok aus geht es schließlich in den Süden, bis nach Phuket. Dort warten die Regenwälder rund um den Khao Sok National Park, smaragdgrünes Wasser, bizarre Kalksteinfelsen im Stausee – und dieses Gefühl, plötzlich wieder ganz klein zu sein. Hoffentlich bleibt auch noch Zeit für ein oder zwei Tauchgänge, bei denen man für einen Moment alles andere vergisst.

Und dann, als krönender Abschluss: Songkran in Phuket. Nass, laut, herzlich, grenzenlos. Ein Fest, das dich nicht fragt, ob du mitmachen willst – du bist einfach mittendrin. Und genau so soll diese Reise enden: ein bisschen erschöpft, sehr glücklich und mit dem leisen Gedanken im Kopf, dass man eigentlich schon wieder losfahren könnte.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Reiseblog24 • Fern- & Abenteuerreisen – Top-Meldungen Stand: Januar 2026
1. Teilreisewarnung & Sicherheitslage in Thailand

Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand im Dezember 2025 verschärft. Für mehrere Provinzen entlang der Grenze zu Kambodscha gilt wegen andauernder Gefechte, Kriegsrecht und Evakuierungen eine Teilreisewarnung – Reisen in diese Gebiete sollen vermieden werden. Für den Rest des Landes, inklusive der typischen Urlaubsregionen, besteht weiterhin die Empfehlung, mit erhöhter Vorsicht zu reisen; von nicht notwendigen Reisen in die besonders konfliktbetroffenen südlichen Provinzen wird abgeraten.

Quelle: Auswärtiges Amt – Reise- und Sicherheitshinweise Thailand, Reisereporter – Teilreisewarnung Thailand

2. Gesundheit: Smog & Dengue im Blick behalten

In Bangkok, Chiang Mai und anderen Großstädten kann die Feinstaubbelastung vor allem in der Trockenzeit von November bis April stark ansteigen. Reisende sollten die aktuelle Luftqualität über Apps und Websites prüfen und bei empfindlichen Atemwegen Maske und Schonung einplanen. Parallel überwachen die Behörden weiterhin Dengue-Fieber: Nach einem Anstieg 2024/25 wird für 2026 zwar ein Rückgang der Fallzahlen erwartet, dennoch bleiben konsequenter Mückenschutz, helle Kleidung und frühe ärztliche Abklärung bei Fieber wichtig.

Quelle: Auswärtiges Amt – Gesundheit & Umwelt, Portail Asie – Thailand Situation & Advice

3. Einreise: Bis zu 60 Tage visafrei – aber strengere Kontrollen

Thailand hat 2024 die visafreie Aufenthaltsdauer für Staatsangehörige von inzwischen 93 Ländern von 30 auf 60 Tage verlängert und das Programm 2025 weiter ausgebaut. Gleichzeitig prüfen die Behörden das System seit Herbst 2025 erneut und gehen konsequenter gegen sogenannte „Visa Runs“ vor: Wer versucht, durch häufige Ein- und Ausreisen de facto dauerhaft visumfrei im Land zu bleiben, muss mit intensiven Kontrollen und im Einzelfall mit Zurückweisung rechnen. Vor der Abreise sollten Reisende daher prüfen, ob ihre Staatsangehörigkeit von der 60-Tage-Regel erfasst ist, und Nachweise für Weiterreise, Unterkunft und ausreichende finanzielle Mittel bereithalten.

Quelle: Reuters – Visa-Reformen Thailand, VisasNews – 60-Tage-Visumbefreiung

4. Trend: Workation & Digital-Nomad-Programme

Mit dem Destination Thailand Visa (DTV) positioniert sich Thailand als Workation- und Digital-Nomad-Hotspot. Das Visum erlaubt mehrfache Einreisen über fünf Jahre, mit Aufenthalten von jeweils bis zu 180 Tagen und der Möglichkeit einer Verlängerung – ideal für Remote-Worker, Kreative und Freelancer, die länger im Land bleiben wollen. Ergänzend werden Programme wie die Thailand Privilege Card weiterentwickelt, deren neue Mitgliedsstufen und Preise ab 2026 gelten und sich an Langzeitgäste mit gehobenem Servicebedarf richten.

Quelle: Königliche Thailändische Botschaft Frankfurt – DTV, Thailand Privilege Card 2026 – Überblick

5. Nachhaltiger Insel-Tourismus: Saison-Schließungen & E-Tickets

Mehrere Meeresnationalparks, darunter die beliebten Similan- und Surin-Inseln in der Andamanensee, schließen jedes Jahr während der Monsunzeit mehrere Monate für Besucher, um Riffe und Tierwelt zu entlasten. Nach der Wiederöffnung im Oktober 2025 wurde ein elektronisches Eintrittsticket eingeführt, bei dem Besucher ihre Reisepassnummer hinterlegen; es soll für mehrere Meeresnationalparks einschließlich der Phi-Phi-Inseln gelten. Die berühmte Maya Bay bleibt zudem streng reguliert: begrenzte Besucherzahlen, kein direktes Anfahren mit Booten, Badeverbot in der Bucht und zeitlich limitierte Aufenthalte – Punkte, die auch 2026 bei der Reiseplanung berücksichtigt werden sollten.

Quelle: WELT – Schließung von Similan & Surin, Simba Sea Trips – Regeln für Maya Bay

Tempel, Tuk-Tuks & totale Wasserschlachten

Die Route beginnt im Nordosten von Thailand, wo Tempel, Nationalparks und viel Raum zum Durchatmen warten. Von dort geht es nach Bangkok, hinein ins urbane Chaos – und direkt weiter nach Kambodscha. Über Phnom Penh führt die Reise mit dem Bus nach Siem Reap, zu den legendären Tempeln der Khmer. Zurück in Thailand startet ein Roadtrip: von Ayutthaya über Chiang Rai und Chiang Mai bis nach Kanchanaburi – Kurven, Pausen, Zufälle inklusive. Zum Abschluss warten Regenwald im Khao Sok Nationalpark und Songkran in Phuket. Eine Route zwischen Geschichte, Abenteuer und Wasserschlacht.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


Thailand – eine Reise, die nicht fragt, sondern mitnimmt

Manchmal beginnt eine Reise nicht mit einem Ticket, sondern mit einem Gefühl. Mit diesem leisen Ziehen irgendwo zwischen Fernweh und Neugier. Thailand ist für mich genau so ein Ort. Kein Land, das man einfach „bereist“. Thailand passiert dir. Ungefragt. Intensiv. Und oft genau dann, wenn du glaubst, einen Plan zu haben. Diese Serie ist kein klassischer Reiseführer. Sie ist ein Unterwegssein. Auf Straßen, die sich durch Berge schlängeln. In Städten, die dich gleichzeitig umarmen und überfordern. Und in Momenten, die bleiben, obwohl sie auf keiner Karte stehen. Ich starte in Bangkok, wo Hitze, Hupen und Garküchen eine eigene Sprache sprechen. Von dort aus zieht es mich hinaus – in ruhigere Gegenden, in den Norden, in den Süden, immer dem Gefühl hinterher, dass das Beste oft dort wartet, wo man es nicht geplant hat.

Asien zeigt sich hier nicht nur von seiner Postkarten-Seite. Es gibt Umwege, politische Realitäten, spontane Planänderungen. Dinge, die nerven. Dinge, die nachdenklich machen. Und genau das gehört dazu. Reisen heißt nicht, alles schönzufiltern – sondern hinzuschauen, zuzuhören und manchmal auch zu akzeptieren, dass nicht alles möglich ist. Gerade dann wird eine Reise ehrlich.

Zwischen Tempeln, Regenwald, Asphalt und Meer geht es in dieser Serie um Begegnungen, um kleine Gespräche am Straßenrand, um Sonnenaufgänge, die man eigentlich verschlafen wollte, und um Abende, an denen man länger bleibt als gedacht. Es geht um Freiheit, um Respekt – und um dieses wunderbare Chaos, das Asien für uns aus Europa so einzigartig macht.

Und am Ende wartet kein stiller Abschied, sondern ein lautes, nasses, herzliches Finale: Songkran. Ein Neujahrsfest, das nicht fragt, wie dein Jahr war – sondern dich einfach neu startet.

Das hier ist mein Thailand / Kambodscha - Bog. Persönlich. Unperfekt. Unterwegs... steig ein. Der Motor läuft schon.

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Highlights für dein Abenteuer in Asien

Hier kommen 10 Highlights für eure Kambodscha–Thailand-Reise – geschrieben mit Fernweh im Bauch, Staub an den Schuhen und einem Augenzwinkern. Ich sehe mich da schon selbst stehen, irgendwo zwischen Tempelruine und Garküche, und denke: Genau deshalb reist man. 🌏✨

Sonnenaufgang bei Angkor Wat

Ich stehe viel zu früh auf – und bin trotzdem nicht der Erste. Wenn die Sonne langsam hinter den Türmen von Angkor Wat auftaucht, wird selbst der größte Morgenmuffel still. Ein Moment, der sich anfühlt wie ein tiefer Atemzug Geschichte. Magisch. Ehrfürchtig. Und ja: absolut zurecht weltberühmt.

Siem Reap bei Nacht – zwischen Streetfood & Geschichten

Tagsüber Tempel, abends Trubel. In Siem Reap riecht es nach Gegrilltem, Abenteuer und ein bisschen Chaos. Ich sitze auf einem Plastikstuhl, esse irgendwas Köstliches, dessen Namen ich nicht kenne, und denke: Mehr brauche ich gerade nicht.

Überland durch Kambodscha – Entschleunigung pur

Busfahrten, staubige Straßen, Reisfelder bis zum Horizont. Kambodscha ist kein Land für Eile. Es zwingt mich freundlich, aber bestimmt, langsamer zu werden – und genau das tut gut.

Ankommen in Bangkok – Reizüberflutung mit Herz

Bangkok ist kein sanfter Einstieg, sondern ein Sprung ins bunte Becken. Hitze, Tuk-Tuks, Tempel, Neonlichter. Ich verliere kurz die Orientierung – und finde mich selbst irgendwo zwischen Garküche und Skytrain wieder. Liebe auf den zweiten Blick. Mindestens.

Rooftop-Abend über den Dächern der Stadt

Ein Drink, ein Geburtstag, der Blick über ein Meer aus Lichtern. Bangkok von oben ist plötzlich ruhig, fast elegant. Der perfekte Ort, um kurz innezuhalten und leise Danke zu sagen – fürs Unterwegssein, fürs Leben, fürs Jetzt.

Der Norden ruft: Chiang Mai

Der Moment, in dem Thailand langsamer atmet. Tempel im Morgennebel, Cafés mit Seele und Gespräche, die bleiben. Chiang Mai fühlt sich an wie ein gutes Buch – man möchte nicht, dass es zu schnell zu Ende geht.

Dschungel & Stille im Khao Sok Nationalpark

Hier übernimmt die Natur das Kommando. Urwald, Kalksteinfelsen, Geräusche, die man nicht einordnen kann. Ich liege wach, lausche – und fühle mich klein. Auf die gute Art.

Wasser als Zuhause – schwimmende Unterkünfte

Einschlafen mit Blick aufs Wasser, Aufwachen mit Nebel über dem See. Kein WLAN, kein Lärm, kein Muss. Nur ich, die Landschaft und dieses Gefühl, genau richtig zu sein.

Inselzeit im Süden – barfuß denken

Ob Andamanensee oder Golf von Thailand: Irgendwann ziehe ich die Schuhe aus – und sie bleiben aus. Salz auf der Haut, Sand zwischen den Zehen, Gedanken im Energiesparmodus. So fühlt sich Freiheit an.

Abschied mit Wehmut – und neuen Plänen

Am Ende bleibt dieses Ziehen im Bauch. Abschiedsschmerz gemischt mit Dankbarkeit. Ich weiß jetzt schon: Das war nicht mein letzter Besuch. Kambodscha und Thailand lassen einen nicht einfach gehen – sie reisen ein Stück mit.


🌞 Fazit: Mehr als nur eine Reise

Am Ende bleibt kein sauberer Schlussstrich, sondern ein Komma. Kambodscha und Thailand sind keine Ziele, die man einfach abhakt – sie setzen sich leise fest, irgendwo zwischen Herz und Erinnerung. Ich nehme Staub von Tempelwegen mit, den Lärm Bangkoks, die Stille des Dschungels und dieses warme Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Es war intensiv, manchmal chaotisch, oft berührend – und genau deshalb so wertvoll. Eine Reise, die nicht nur durch Länder führte, sondern auch ein kleines Stück nach innen.

Michael Lieder | Reiseblog24

Thailand / Kambodscha im Blog

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....