Chiang Mai die Stadt als Tor zum Norden
Chiang Mai ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Touren ins Hinterland – und genau deshalb lohnt es sich, über einen Mietwagen nachzudenken. Die Unabhängigkeit ist Gold wert: einfach losfahren, anhalten, wo es passt, und auch abseits der üblichen Routen unterwegs sein. Gleichzeitig sollte man die Dimensionen nicht unterschätzen. Chiang Mai ist flächenmäßig enorm, und selbst Wege innerhalb der Stadt können überraschend viel Zeit schlucken. Wer mobil ist, bleibt gelassen – und hat mehr Raum für spontane Abzweige, kleine Entdeckungen und genau das Maß an Freiheit, das eine Auszeit ausmacht.


Chiang Mai als Ausgangspunkt
Chiang Mai ist nicht nur eine Stadt, sondern ein Versprechen. Ein Versprechen auf Weite, auf Grün, auf Wege, die nicht im Reiseführer markiert sind. Genau deshalb eignet sich Chiang Mai so hervorragend als Ausgangspunkt für Touren ins Hinterland. Wer hier länger bleibt oder bewusst eine Auszeit nimmt, merkt schnell: Das eigentliche Abenteuer beginnt nicht in der Altstadt, sondern jenseits davon.
Ein Mietwagen ist dabei weniger Luxus als Werkzeug. Freiheit auf vier Rädern. Einfach losfahren, ohne Fahrpläne, ohne Diskussionen mit Taxifahrern, ohne den ständigen Blick auf die Uhr. Anhalten, wo es gerade passt. Umdrehen, wenn der Weg spannender aussieht als das Ziel. Abzweigen, weil ein handgeschriebenes Schild neugierig macht. Genau diese Unabhängigkeit macht den Unterschied zwischen Urlaub und echter Reise.
Gleichzeitig sollte man Chiang Mai nicht unterschätzen. Die Stadt ist flächenmäßig enorm, und selbst Strecken innerhalb der Stadt können überraschend viel Zeit kosten. Was auf der Karte nach einem Katzensprung aussieht, entpuppt sich im Alltag schnell als halbe Tagesetappe. Wer hier mobil ist, bleibt entspannter. Kein Hetzen, kein Rechnen, kein innerliches Fluchen über verpasste Abfahrten. Stattdessen Gelassenheit. Und die wächst proportional zur Bewegungsfreiheit.
Das Hinterland rund um Chiang Mai belohnt genau diese Haltung. Kleine Dörfer, die nicht auf Besucher warten. Wasserfälle, die nicht ausgeschildert sind. Aussichtspunkte, die man nicht teilt, sondern erlebt. Mit dem eigenen Fahrzeug wird der Weg Teil der Geschichte. Die Fahrt durch Reisfelder, vorbei an Bergen, durch Dschungel und Kurven, die mehr versprechen als sie erklären.
Eine Auszeit lebt von genau diesem Raum. Raum für Spontanität, für Umwege, für Pausen ohne Zweck. Ein Mietwagen schafft diesen Raum. Er macht nicht alles besser, aber vieles einfacher. Und manchmal ist genau das der Schlüssel: weniger Organisation, mehr Gefühl. Weniger Plan, mehr Reise. Genau hier, rund um Chiang Mai, entfaltet diese Freiheit ihre ganze Wirkung.
Chiang Mai ist kein Ort, den man einfach „abhakt“. Es ist eher eine Stadt, die einen langsam einfängt – mit Gelassenheit, Gewürzduft und diesem leisen Gefühl, dass Zeit hier anders tickt. Die Metropole im bergigen Norden Thailands wurde 1296 gegründet und war einst das Herz des Königreichs Lan Na. Spuren davon sind bis heute sichtbar – und vor allem spürbar.
Die Altstadt, eingerahmt von alten Mauern und Wassergräben, wirkt wie ein historischer Ruhepol inmitten moderner Betriebsamkeit. Überall Tempel: ehrwürdig, still, manchmal fast meditativ überlaufen. Wat Phra Singh beeindruckt mit jahrhundertealter Würde, während Wat Chedi Luang mit seinen geschnitzten Schlangen eher nach Drachenmythos als nach Postkartenmotiv aussieht. Und dann dieser silberne Tempel – so glänzend, dass man kurz prüft, ob die Sonne nicht heimlich nachgeholfen hat.
Für ein längeres Ankommen – ob Sabbatical oder bewusste Auszeit – empfehle ich klar eine Unterkunft in oder direkt an der Altstadt. Alles ist nah, nichts fühlt sich gehetzt an. Massage am Nachmittag, Streetfood am Abend, vielleicht noch ein Drink irgendwo zwischen Backpacker-Bar und Design-Lounge. Chiang Mai kann beides. Und noch mehr.
Wer Freiheit mag, sollte über einen Mietwagen nachdenken. Die Stadt ist riesig, das Umland spektakulär – Berge, Dörfer, kleine Straßen, die eher nach Abenteuer als nach Navi klingen. Klar, es gibt unzählige Touranbieter. Praktisch, bequem, durchorganisiert. Aber selbst fahren heißt: anhalten, wo es schön ist. Und das ist hier überraschend oft.
Was mich wirklich gepackt hat, ist die nächtliche Lebenslust. Abends scheint sich die Stadt neu zu sortieren: Die einen werden hungrig, die anderen kreativ. Innerhalb kürzester Zeit entstehen Streetfood-Meilen, als hätte jemand heimlich einen Schalter umgelegt. Es zischt, brutzelt, duftet – und plötzlich fragt man sich, warum man überhaupt jemals ein festes Abendessen geplant hat. Restaurants? Vermisst man nicht. Hier entscheidet der Geruch.
Saturday Market (Wui Lai Market)
Der Chiang Mai Samstagsmarkt (oder Wui Lai Markt) befindet sich im Südwesten der Altstadt gegenüber dem Chiang Mai Gate. Der Samstagsmarkt erstreckt sich über eine Länge von über einen km entlang der Wui Lai Road.
Der Samstagsmarkt ist samstags von 16 Uhr bis Mitternacht geöffnet. Wie auch der Sonntagsmarkt in Chiang Mai ist die Straße dann natürlich für den Straßenverkehr gesperrt, sodass Du in aller Ruhe die ausgestellten Waren durchstöbern kannst. Mit den Verkäufern kannst Du gut um einen guten Preis feilschen und ohne Verkehr umherschlendern. Mein Tipp fange bei Handeln immer bei 50 % an und wenn der Verkäufer wirklich nicht weiter runterwill, lass ihm auch ein wenig Spielraum zum Leben.
Was die schiere Menge und Vielfalt der ausgestellten Waren angeht, kann der Samstagsmarkt mit dem bekannteren Sonntagsmarkt und dem Nachtbasar mithalten. In der Wui Lai Road gibt es viele Silberschmiedeläden, in denen Silberwaren und Aluminiumskulpturen ausgestellt sind, der Preis richtet sich oft nach dem aktuellen Silberpreis.
Du findest Sie hier auch Kunsthandwerk, Taschen, Kleidung, Parfüm, Schuhe, Gürtel, Laternen, Straßenkünstler, Essensstände, Holzschnitzereien und Holzarbeiten, Zeichner, Schmuck, Kerzen, Haushaltswaren usw. kurz es lohnt sich wirklich.
Der Weg ist (nicht) das Ziel
Der Bua Tong Wasserfall, oder auch besser bekannt als der Sticky Waterfall (klebrige Wasserfall) ist ein unauffälliger Naturpark und de facto Insider-Tipp für Chiang Mai.
Eine Tour dahin muss man nicht unbedingt buchen, das kann man ohne Probleme alles in Eigenregie planen und erledigen. Die Anfahrt von Chiang Mai aus ist mit dem Roller oder einem Mietwagen in weniger als 1,5 Stunden machbar und der Weg ist einfach nur wunderschön, wenn die Stadtgrenzen hinter einem liegen. Also pack die Badesachen ein und wenn auch dabei Deine kleinen und dann nichts wie hin.
Auf dem Hinweg kann gut an einem Airbus der "Air Diamond" eine Erfrischungspause eingelegt werden, das Flugzeug und ein paar Ausstellungstücke drumherum sind sehenswert und ungefähr auf halbem Weg zum Nationalpark. Da steht ein Haus auf dem Kopf, alte Flugzeuge wurden geparkt und diverse Autos aus allen Epochen stehen zum Begutachten bereit. Erwarte hier kein Technik Museum, sondern eher die bunt zusammengewürfelte Ausstellung am Rande der Straße.
Nationalpark
Dieser Wasserfall ist nicht nur sehenswert und bildhübsch anzusehen, als Höhepunkt kann man den rauschenden Bua Tong Wasserfall rauf und runter klettern. Die "klebrigen" Felsen sind fast weiß und bilden einen tollen Kontrast zu dem tiefgrünen Dschungel. Gespeist von einer extrem kalkhaltigen Quelle läuft das Wasser den Berg herunter und hat das Flussbett und die Steine des Wasserfalls im Laufe der Jahre mit einer dicken hellgrauen Kalkschicht überzogen. Diese bietet eine vortreffliche Haftung, deshalb auch der Name Sticky Waterfall. Auf einer Höhe von fast 200 Meter sind einzelne Kaskaden entstanden, welche in drei große Absätze unterteilt sind. Dadurch, dass der komplette Wasserfall mit dem "sticky" Kalk überzogen ist und das Wasser nicht einfach senkrecht nach unten stürzt, sieht er etwas unwirklich und seltsam, ja nahezu „weichgezeichnet“ aus. Es gibt vielfältige Wanderwege, auf denen man durch den Dschungel laufen und die Natur und Pflanzenwelt beobachten kann. Die einzelnen Terrassen sind mit hölzernen Treppen und Podesten miteinader verbunden.
Der Bua Tong Wasserfall ist definitiv ein Höhepunkt in der Umgebung von Chiang Mai. Ich war wirklich begeistert von dem riesigen, mit Kalkstein überzogenen Wasserfall. Noch nie zuvor habe ich so etwas gesehen. Es macht Spaß, am Wasserfall rumzuklettern und sich alles in Ruhe anzuschauen.
Hier sind 10 gute Gründe, warum eine Reise nach Thailand fast immer eine richtige Entscheidung ist – und warum es sich lohnt, sich wirklich auf dieses Land einzulassen:
Freundlichkeit ist hier kein Marketingbegriff. Lächeln, Hilfsbereitschaft und ehrliches Interesse an Menschen gehören zum Alltag.
Transport, Essen, Unterkünfte: Selbst abseits der Touristenrouten kommt man erstaunlich unkompliziert zurecht.
Thailand lässt dir die Wahl: Abenteuer oder Hängematte, Großstadt oder Dorf, Action oder Stille. Alles geht, nichts muss.
Straßenküche, Märkte, kleine Garküchen – Essen ist Kultur, Begegnung und Lebensfreude in einem.
Traumstrände, Dschungel, Berge, Nationalparks, Inseln – kaum ein Land bietet so viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzer Distanz.
Der Blick auf das Wesentliche kommt hier fast automatisch. Weniger Besitz, mehr Leben. Weniger Tempo, mehr Moment.
Thailand ist eines der besten Länder, um allein unterwegs zu sein – sicher, offen, verbindend.
Dinge dauern manchmal länger. Und genau darin liegt eine Lektion, die man mit nach Hause nimmt.
Gespräche mit Einheimischen, Mitreisenden, Zufallsbekanntschaften – vieles ist flüchtig, manches überraschend tief.
Wer sich wirklich einlässt, reist nicht nur durch ein Land, sondern auch ein Stück durch sich selbst.
Kurz gesagt: Thailand ist kein Ziel, das man „abhakt“.
Es ist ein Land, das etwas mit einem macht – leise, nachhaltig und oft genau dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Nord Schwarzwald - die Mineralwasser Tour



































































































