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Sulawesi - Norden und Süden erleben

Bunaken ein Paradies, aber leider nicht immer

Schon die Anreise fühlt sich an wie ein Versprechen: Mit dem Boot gleite ich über türkisfarben schimmerndes Wasser, während die Insel wie ein grünes Juwel aus dem Meer auftaucht. Weiße Sandstrände, Palmen im perfekten Winkel und eine kleine Gemeinde, die wirkt, als hätte sie sich mit dem Ozean arrangiert. Doch Bunaken ist mehr als Postkarte. Zwischen Traumriffen und Plastikrealität, zwischen paradiesischer Stille und menschlichen Spuren zeigt die Insel auch ihre verletzliche Seite. Schön, überwältigend – und manchmal ernüchternd ehrlich. Genau deshalb bleibt sie im Kopf.

Reiseblog24 | Bunaken ein Paradies, aber leider nicht immer

Sulawesi Bunaken ein Paradies?

Roadtrip zwischen Paradies, Pfützen und Vulkanwarnung

Ein Roadtrip über eine Insel, die sich nicht anbiedert, sondern prüft, ob man es ernst meint mit dem Reisen. Bunaken gilt als Paradies. Und ja – unter Wasser ist es genau das. Korallen wie aus einem übermotivierten Bildband, Fische in Farben, die selbst Instagram für übertrieben halten würde. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und Oktober, wenn das Meer ruhig ist und die Sicht kristallklar. Dann fühlt sich jeder Tauchgang an wie ein stiller Vertrag zwischen dir und dem Ozean: Ich staune, du lässt mich wieder hoch.

An Land geht es entspannter, aber nicht weniger ehrlich zu. Kleine Dörfer, freundliche Blicke, Kinderlachen und diese wunderbare Selbstverständlichkeit, mit der hier geteilt wird, was da ist. Die lokalen Fischgerichte sind kein kulinarischer Schnickschnack, sondern schlicht gut – frisch, würzig, direkt vom Meer auf den Teller. Wer ein paar Worte Indonesisch stammelt, bekommt kein Gelächter, sondern ein Lächeln. Und manchmal ein zweites Stück Fisch.

Zwischen Tauchen, Schnorcheln, Kajakfahren und kleinen Wanderungen bleibt genug Zeit zum Nachdenken. Über das eigene Tempo. Über Dankbarkeit. Und darüber, dass Reisen nicht immer glatt sein muss, um gut zu sein.

Aber Sulawesi wäre nicht Sulawesi ohne den kleinen Reality-Check. Bevor man sich allzu sehr im Paradies verliert, lohnt ein Blick nach links und rechts: Ist gerade ein Vulkan aktiv? Gibt es Tsunami-Warnungen? Oder steht die Regenzeit kurz davor, die nächsten sechs Wochen kollektiv unter Wasser zu setzen? Abenteuerlust ist großartig – ein bisschen gesunder Respekt auch.

Sulawesi schenkt dir viel. Aber es erwartet, dass du hinschaust, mitdenkst und dich einlässt. Und genau das macht diese Reise so besonders.

Thema: Sulawesi - Norden und Süden erleben
Autor: Michael Lieder
Aktualisiert: 31. Januar 2026
18950 Aufrufe
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Sulawesi - Norden und Süden erleben
Tauchen, Schnorcheln oder einfach die Seele in der Natur baumeln lassen…

Tauchen, Schnorcheln oder einfach die Seele in der Natur baumeln lassen – so hatten wir uns Bunaken vorgestellt. Postkartenblaues Wasser, sanfte Tage, ein bisschen Barfuß-Idylle. Doch wie so oft auf Reisen kam alles anders. Und genau dort beginnt manchmal die eigentliche Geschichte.

Der Tag unserer Ankunft war perfekt inszeniert: strahlender Himmel, flirrende Hitze, Vorfreude im Gepäck. Unser Abenteuer startete in einem Vorort von Manado, von wo aus wir mit dem Boot nach Bunaken übersetzen wollten. Bevor wir jedoch überhaupt an Bord gehen konnten, spielte uns die Natur einen kleinen Streich. Die Ebbe hatte den Mangrovenpark trockengelegt, der Anleger lag nackt im Sand. Also liefen wir dem Boot entgegen – stapfend, schwitzend, leicht irritiert, aber noch bestens gelaunt. Abenteuer eben.

Auf Bunaken angekommen, bezogen wir die Lorenzo Cottages. Zwei kleine Hütten, unser Zuhause für die nächsten Tage. Der Plan war simpel: ein paar Tauchgänge, etwas Schnorcheln, zwischendurch nichts tun. Die Realität hingegen hatte andere Vorstellungen. Wir hatten mit einfachem Komfort gerechnet – doch das hier war eine neue Disziplin.

Durchgelegene Betten, Bettwäsche mit fragwürdigem Frischegrad und ein Badezimmer, das eher Mutprobe als Rückzugsort war. Fließendes Wasser? Nein. Stattdessen ein blaues Plastikfass in der Ecke, aus dem man mit einer Schöpfkelle Wasser holte – Dusche, Waschbecken und Toilettenspülung in Personalunion. Toilettenpapier? Fehlanzeige. Luxus bestand aus einem Ventilator, der tapfer gegen die Tropenhitze ankämpfte, und der beruhigenden Aussage, es gebe immerhin rund um die Uhr Strom.

Dann lernten wir Lorenzo kennen. Unser Gastgeber erzählte seine Geschichte – ruhig, offen, ohne Drama. Nach der Corona-Pandemie hatte er sein Resort verwahrlost und halb zerstört vorgefunden. Allein hatte er begonnen, es wieder aufzubauen. Schritt für Schritt, mit dem, was verfügbar war. Eine beeindruckende Leistung unter schwierigen Bedingungen. Fertig war er damit noch lange nicht – aber bemüht, ehrlich und sichtbar am Kämpfen.

Und genau hier wurde aus Frust Mitgefühl. Bunaken zeigte sich uns nicht als perfektes Paradies, sondern als Ort voller Brüche, Realität und Menschen, die versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Nicht schön im klassischen Sinn. Aber echt. Und manchmal ist genau das die Reise, die man nicht geplant hat – aber trotzdem nicht vergisst.

Michael Lieder | Reiseblog24
Bunaken – Zwischen Paradies und Ernüchterung

Der Hauptort auf Bunaken wird von einem monumentalen Anleger dominiert, der sich weit ins Meer schiebt. Funktional, notwendig, fast trotzig. Ohne ihn käme bei Ebbe kaum ein Boot an, geschweige denn das Nötigste für den Alltag auf die Insel. Wer dahinter jedoch einen lebendigen Ortskern erwartet, wird jäh ausgebremst. Statt geschäftigem Inselleben liegt eine merkwürdige Schwere über dem Dorf. Menschen sitzen vor einfachen, teils verfallenen Häusern, schauen ins Leere, wirken müde vom Immergleichen. Nicht unfreundlich – eher resigniert.

Vorbereitungen auf die kommende Saison? Keine Spur. Müll liegt herum, geschlossene Resorts dösen vor sich hin, als hätte jemand den Pauseknopf gedrückt und vergessen, ihn wieder zu lösen. Natürlich soll Bunaken kein zweites Mallorca werden. Zum Glück nicht. Aber das hier ist kein entspanntes „Alles kommt, wie es kommt“, sondern eher ein stilles Aufgeben. Zerfallene Hütten, verlassene Gebäude, dazwischen Ratten, die sich durch Abfall wühlen. Magere Hunde trotten ohne Erwartung an uns vorbei, Katzen liegen apathisch auf Motorrollern oder in Hauseingängen – tropische Kulisse trifft auf bittere Realität.

Mitten im Dorf rattert ein Dieselgenerator. Laut, penetrant, allgegenwärtig. Sein Geruch legt sich schwer auf die warme Luft und erinnert daran, wie fragil die Infrastruktur hier ist. Strom als Ausnahmezustand, nicht als Selbstverständlichkeit. Von Idylle keine Spur. Irgendetwas fühlt sich falsch an. Nicht dramatisch, nicht laut – aber spürbar.

Und dann sind da noch die Gedanken im Hinterkopf. Der Vulkan, die Asche, die Möglichkeit eines Tsunamis. Nichts Konkretes, aber genug, um die innere Unruhe wachsen zu lassen. Abenteuerlust lebt von Offenheit, nicht von Ignoranz. Also treffen wir eine Entscheidung, die sich richtig anfühlt, auch wenn sie wehtut: Wir verkürzen unseren Aufenthalt.

Schweren Herzens verlassen wir Bunaken. Mit dem Wunsch, dass sich dieses Paradies irgendwann wieder fängt. Dass aus Stillstand Bewegung wird. Und dass die Insel eines Tages nicht nur unter Wasser atemberaubend ist, sondern auch an Land wieder Hoffnung ausstrahlt.

Der Spaziergang vom Cottage in den Ort ist recht trostlos, so haben wir uns die Insel nicht vorgestellt, glitschige rutschige Asche lässt das Laufen zu einer besonderen Aufgabe werden. Abenteuer klingt oft nach Freiheit, Leichtigkeit und Fernweh. Manchmal aber bedeutet es auch, still zu werden, hinzuschauen – und zu akzeptieren, dass man hier gerade nur Gast ist.

Michael Lieder | Reiseblog24
Der Ruang hält uns in Atem...
wenn Abenteuer plötzlich ernst wird

Als wäre die Situation nicht ohnehin schon fordernd genug, meldet sich der Ruang zurück. Der Vulkan ist erneut ausgebrochen. Und diesmal nicht irgendwo abstrakt in den Nachrichten, sondern spürbar nah – in der Luft, im Licht, im eigenen Atem.

Nach einer unruhigen Nacht wache ich am Vormittag auf. Es fühlt sich an wie früher Morgen, dieses fahle Licht, dieses Zögern des Tages. Doch der Blick auf die Uhr korrigiert mich gnadenlos: kurz nach neun. Der Tag läuft längst – nur die Welt draußen scheint auf Pause gedrückt zu sein. Am Horizont schiebt sich eine massive Aschewolke über den Himmel. Lautlos rieseln feine Partikel herab, beinahe poetisch, wäre ihre Wirkung nicht so erdrückend. Die Asche des rund hundert Kilometer entfernten Vulkans legt sich über alles, was gestern noch lebendig und farbig war. Wie eine graue Decke, die man der Landschaft ungefragt überwirft. Die Luft ist schwer, jeder Atemzug bewusster als sonst. Zum ersten Mal seit der Corona-Zeit denken wir wieder sehnsüchtig an Mundschutz – nicht aus Angst, sondern aus purer Notwendigkeit. Gestern noch leuchtete das Grün der tropischen Vegetation im Sonnenlicht. Heute wirkt alles gedämpft, staubig, beinahe krank. Die Farben sind verschwunden, als hätte jemand die Sättigung aus der Welt gezogen. Eine gespenstische Stille liegt über allem. Kein Drama, kein Lärm – nur dieses dumpfe Gefühl, dass Natur hier gerade klarstellt, wer wirklich das Sagen hat.

Erst ein kräftiger Tropenregen wird diesen grauen Schleier irgendwann wieder abwaschen. Doch bis dahin liegt alles unter dieser Last begraben. Auch das Meer bleibt nicht verschont. Tage wird es dauern, bis sich die Schwebeteilchen setzen, bis Strömungen beginnen, die Korallen langsam wieder freizulegen. Bis dahin ist auch die Unterwasserwelt gefangen in einem trüben, unwirklichen Grau. Tauchen und Schnorcheln momentan sinnlos.

Viel Potenzial, wenig Luft nach oben

Insel Erfahrung

Bunaken hat ohne Zweifel enormes Potenzial. Natur, Lage, Unterwasserwelt – all das ist da. Und trotzdem bleibt am Ende ein zwiespältiges Gefühl. Nicht aus Enttäuschung, eher aus Ratlosigkeit. Denn man spürt schnell: Die Insel könnte so viel mehr sein, wenn man es denn wirklich wollte. Ob es an Armut liegt oder an einer gewissen Zufriedenheit mit dem Status quo, lässt sich schwer beurteilen. Vielleicht ist es eine Mischung aus beidem. Fakt ist: Es fehlt an sichtbaren Anstrengungen, Gäste wirklich willkommen zu heißen. Nicht mit Luxus, sondern mit Verlässlichkeit, Sauberkeit und einem Minimum an Infrastruktur. Dinge, die nichts mit Fünf-Sterne-Anspruch zu tun haben, sondern mit Respekt – gegenüber Reisenden wie auch gegenüber der eigenen Umgebung.

Ein Blick auf die großen Tauchresorts zeigt schnell, wo die Reise hingehen kann, wenn Geld im Spiel ist. Diese Anlagen bewegen sich preislich weit über dem landestypischen Niveau. Dort bekommt man genau das, was man erwartet: Abschirmung vom Rest der Insel, Komfort, Struktur, westliche Standards. Eine kleine, perfekt polierte Blase mitten im Tropenparadies. Für viele ist das genau richtig. Für mich nicht. Ich reise nicht, um Mauern hochzuziehen – weder aus Beton noch aus Servicelevels. Ich will sehen, wie Menschen leben, nicht wie gut sie mich vom echten Leben fernhalten. Und genau hier beginnt das Dilemma für die kleineren Anbieter. Orte wie die Lorenzo Cottages stehen von Anfang an auf verlorenem Posten. Sie können sich anstrengen, improvisieren, kämpfen – doch ohne grundlegende Infrastruktur bleibt jeder Fortschritt Stückwerk.

Strom, Wasser, Abfall, Instandhaltung – all das lässt sich nicht allein stemmen. Nicht auf einer Insel, nicht ohne Unterstützung, nicht ohne gemeinsames Konzept. So bleiben die kleinen Unterkünfte im Schatten der großen Resorts, egal wie viel Herzblut darin steckt. Bunaken ist kein schlechter Ort. Aber er wirkt, als hätte man sich mit einem „Es reicht schon irgendwie“ arrangiert. Und das ist schade. Denn zwischen Paradies und Realität liegt hier kein Ozean – sondern eine verpasste Chance.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....


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Das Fazit zu den Bunaken und unseren Aufenthalt

Bevor ich meine Gedanken teile, möchte ich eines klarstellen: Es geht mir nicht darum, Frust abzulassen oder einfach nur Enttäuschung zu äußern. Vielmehr möchte ich meine Erfahrungen so weitergeben, dass andere Reisende gut vorbereitet sind – denn gerade bei weit entfernten Zielen wie Bunaken kann es schwierig sein, aktuelle und verlässliche Informationen zu finden.

Als wir unsere Reise nach Sulawesi planten, fühlte sich Bunaken fast unerreichbar weit weg an. Viele der Informationen, Bewertungen oder sogar YouTube-Videos, die wir fanden, waren zwischen drei und sieben Jahre alt – und uns war bewusst, dass sich in dieser Zeit einiges verändert haben musste. Dass sich die Bedingungen für andere Reisende in der Zukunft wieder anders gestalten könnten, steht außer Frage. Doch in unserem Fall kam einfach einiges zusammen: Zum einen brach genau zu unserer Reisezeit ein Vulkan aus, zum anderen waren wir Anfang Mai dort – noch weit vor der eigentlichen Saison, die von Juni bis September geht.

Unabhängig von den Wetterbedingungen ließ sich jedoch nicht übersehen, dass die Infrastruktur der Insel in einem trostlosen Zustand ist. Man könnte es als „pittoresken alten Charme“ beschreiben, doch die Wahrheit ist: In den letzten Jahren wurde hier schlichtweg nichts investiert, um Bunaken auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen. Besonders auffällig ist, dass die meisten Besucher in den teuren Tauchresorts unterkommen – abgeschottet vom eigentlichen Leben der Inselbewohner. Wer in diesen Resorts bleibt, bekommt wenig von den Herausforderungen und dem Alltag der Menschen vor Ort mit.

Sicher hätten wir einige der Unannehmlichkeiten hingenommen, doch was unseren Aufenthalt wirklich belastet hat, war die ständige Tsunami-Warnung der Regierung. In einer solchen Situation muss jeder für sich abwägen, ob er sich bewusst und wissentlich einer potenziellen Gefahr aussetzen möchte. Für uns war klar: Sicherheit geht vor.

Trotz allem wünsche ich den Menschen auf Bunaken von Herzen, dass sie gut durch diese herausfordernde Zeit kommen – und dass sie irgendwann erkennen, welches Potenzial sie ohne einer durchdachten Tourismuspolitik verschenken. Denn diese Insel hat zweifellos eine faszinierende Schönheit, die es wert wäre, bewahrt und gefördert zu werden.

Ein paar Fakten...

1. Geografische Lage...

Du befindest dich auf der kleinen Insel Bunaken, die etwa 3 Kilometer vor der Küste Nord-Sulawesis in der Celebessee liegt.

Die Insel gehört zum Bunaken Marine National Park, der eine Fläche von 750 Quadratkilometern umfasst und fünf weitere Inseln schützt: Manado Tua, Siladen, Montehage und Nain.

Das Dorf Bunaken, in dem etwa 900 Menschen leben, befindet sich an der Südspitze der Insel.

Manado, die Hauptstadt Nord-Sulawesis, ist die nächstgelegene größere Stadt und liegt etwa 40 Kilometer entfernt.

Koordinaten: 1°37'30"S 118°31'0"E

Anreise:

  • Flugzeug: Der nächstgelegene Flughafen ist Sam Ratulangi International Airport (MDC) in Manado. Von dort aus kannst du mit dem Taxi, Bus oder Auto nach Bunaken fahren.
  • Boot: Es gibt regelmäßige Fährverbindungen von Manado nach Bunaken.

Weitere Informationen:

2. Klima...

Tropisch feucht, so lässt sich das Klima in Bunaken am besten beschreiben.

Warme Temperaturen:

  • Tagsüber: Durchschnittswerte zwischen 28°C und 32°C
  • Nachts: Fallen selten unter 20°C
  • Geringe Temperaturschwankungen, außer in höheren Lagen

Regen:

  • Zwei Jahreszeiten: Trocken- und Regenzeit
  • Trockenzeit: Mai bis September (im Norden und Süden)
  • Regenzeit: Dezember bis März (im Norden und Süden)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit das ganze Jahr über

Tauchen:

  • Wassertemperaturen zwischen 25°C und 30°C
  • 3mm oder 5mm Nasstauchanzug in der Regel ausreichend
  • Beste Reisezeit für Taucher: April bis Oktober (außer in einigen Gebieten)

Tipp:

Die beste Reisezeit für Bunaken hängt von deinen Aktivitäten ab.

  • Tauchurlaub: April bis Oktober
  • Strandurlaub: Ganzjährig möglich, aber am besten in der Trockenzeit
  • Wandern und Trekking: In den Bergen ist es kühler, daher eignen sich die Monate Juni bis August besonders gut

3. Geschichte...

1822: Erste Erkundung durch Europäer

Die Geschichte vom Bunaken begann mit der Erkundung seiner Geschichte. 1822 Ankunft der ersten Europäer, die dieses Paradies betraten. Damals war Bunaken ein kleines Fischerdorf, umgeben von unberührter Natur. Die Einheimischen, die Tondano, lebten in Harmonie mit dem Meer und nutzten seine Ressourcen nachhaltig.

1910: Aufkommen des Tourismus

Im Laufe des 20. Jahrhunderts begann der Tourismus in Bunaken zu florieren. Taucher und Schnorchler aus aller Welt strömten hierher, um die atemberaubende Unterwasserwelt zu erkunden. Die Schönheit der Korallenriffe und die Vielfalt des Meereslebens machten Bunaken zu einem begehrten Reiseziel.

1991: Gründung des Bunaken Marine National Parks

Um die fragile Natur des Gebiets zu schützen, wurde 1991 der Bunaken Marine National Park gegründet. Der Park umfasst fünf Inseln und schützt eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen, darunter mehr als 390 Korallenarten und 2.000 Fischarten.

Heute: Ein globales Taucherparadies und mehr

Heute ist Bunaken ein weltberühmtes Taucherparadies. Aber es bietet noch viel mehr. Besucher können hier schwimmen, schnorcheln, Kajak fahren, wandern und die lokale Kultur erleben. Die freundlichen Menschen und die entspannte Atmosphäre machen Bunaken zu einem unvergesslichen Reiseziel.

5. Kultur...

Eine reichhaltige Mischung aus Traditionen und Einflüssen

Bunaken, gelegen vor der Küste Nord-Sulawesis, ist nicht nur für seine atemberaubende Unterwasserwelt bekannt, sondern auch für seine einzigartige Kultur. Die Bevölkerung der Inselgruppe setzt sich aus verschiedenen Ethnien zusammen, darunter Minahasa, Gorontalo, Sangir und Talaud. Diese Vielfalt spiegelt sich in den lokalen Bräuchen, Traditionen und Kunstformen wider.

Kunst und Handwerk

  • Bunaken-Weberei: Die Insel ist bekannt für ihre wunderschönen handgewebten Textilien, die oft mit traditionellen Motiven verziert sind.

  • Silberschmuck: Lokale Kunsthandwerker stellen filigranen Silberschmuck her, der oft mit Korallen und Muscheln verziert ist.

  • Schnitzereien: Holzschnitzereien mit Motiven aus der lokalen Flora und Fauna sind beliebte Souvenirs.

6. Wissenswertes...

Ein Paradies für Taucher und Schnorchler mit einer unglaublichen Vielfalt an Meereslebewesen, darunter Korallenriffe, tropische Fische, Schildkröten und Haie.

  • Bunaken eine kleine Insel vor der Küste Nord-Sulawesis in Indonesien ist?
  • Sie Teil des Taman Nasional Bunaken ist, einem Naturschutzgebiet, das für seine atemberaubende Unterwasserwelt bekannt ist?
  • 97 % des Taman Nasional Bunaken aus Wasserfläche besteht und die restlichen 3 % aus fünf Inseln: Bunaken, Manado Tua, Mantehage, Naen und Siladen?
  • 390 verschiedene Korallenarten im Taman Nasional Bunaken leben, mehr als in jedem anderen Ort auf der Erde?
  • Tausende von Fischarten, Meeresschildkröten, Delfine und Wale in den Gewässern des Taman Nasional Bunaken zu finden sind?
  • Bunaken ein Taucherparadies ist und hier einige der besten Tauchplätze der Welt zu finden sind?
  • Schnorcheln, Schwimmen, Kajakfahren und Stand-up-Paddling.
  • Die Insel Bunaken selbst ruhig und entspannt ist und es hier viele Resorts, Restaurants und Tauchschulen gibt?
  • Der beste Zeitpunkt, um Bunaken zu besuchen, in der Trockenzeit zwischen April und Oktober liegt?

Bunaken ist ein idealer Ort für alle, die die Schönheit der Unterwasserwelt erleben möchten.

Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....