Khao Lak
Nationalpark

Viel Natur und Strand
Durch den Wald an der Küste entlang

Klein aber fein

Der kleine Khao Lak Nationalpark ist mit dem Auto hervorragend zu erreichen, im Park und davor sind Parkplätze und wenn man Glück hat auch ein paar davon im Schatten.

Mein Tipp die Badesachen nicht vergessen das lohnt sich unterwegs gibt es einige wunderschöne Badestellen. Der Eintrittspreis für Ausländer beträgt 200 thailändische Bath (Einheimische 20 THB) aber ganz ehrlich es lohnt sich. Für uns sind die 200 THB (nach aktuellem Wechselkurs 5,47 €) durchaus zu verkraften, auch wenn sich dahinter ein komplettes Abendessen verbergen kann.

Der Nationalpark ist recht übersichtlich angelegt, im Eingangsbereich befinden sich ein paar Hütten, ein Restaurant und die Parkplätze, weiter unten gibt es Übernachtungsmöglichkeiten sowie einen Camping Ground entweder für das eigene Zelt oder auch für Übernachtungen im Zelt. Toiletten sind in ausreichender Zahl und auch gepflegt vorhanden. Meine Empfehlung, wenn es besonders heiß ist an etwas zu trinken denken.

Apropos zu heiß als ich da war, waren es 39° in der Sonne und wenn man durch den Wald läuft, schützt einem das grüne Blätterdach doch recht gut. Vereinzelt trifft man ja auf offene Stellen und kann den Wind vom Meer her genießen. 

Auch wenn die Runde nur ca. 2 km lang ist, sollte man doch anderthalb bis 2 Stunden einplanen, mit Badestop natürlich entsprechend länger.

Als ob man miniaturisiert durch seine Zimmerpflanzen läuft

Natur PUR

Am Eingang gibt es eine kleine Übersichtskarte, die man ausgedruckt mitnehmen kann, die hilft einem beim Zurechtfinden hervorragend. Der Wanderweg führt am Anfang der Tour immer in Sichtweite des Meeres entlang und hinter jeder Biegung entdeckt man neues. Ich komme mir wirklich vor als ob ich als miniaturisierter Mensch durch meine Pflanzen auf meiner Fensterbank laufe, hier sehe ich erst einmal, wie die einzelnen Grüngewächse aussehen könnten und welche Blüten sie haben, wenn man sie in ihrem natürlichen Habitat lässt. 

Der Wanderweg ist naturbelassen, das bedeutet, dass man nicht mit dem Komfort einer normalen Wanderung rechnen darf. Teilweise ist der Weg nur schwierig zu erkennen, da der Dschungel sich Zentimeter für Zentimeter zurückholt. An einigen Stellen, die besonders schwierig zu laufen sind, gibt es Halteleinen, an denen man sich festhalten kann. Auch hier war es extrem faszinierend wie wenig gerade in Thailand los ist, auf dem ganzen Rundweg habe ich maximal 4-5 Personen getroffen. Dadurch kann man die Natur, die vielen Grüntöne, die Gerüche und die Geräusche um einen herum viel besser genießen und auf sich wirken lassen. 

Wichtig, dieser Weg eignet sich nicht für Personen mit Handicap, Kinderwagen oder Rollstühle!

Für diejenigen die vergessen haben etwas zu trinken mitzunehmen, gibt es im zweiten Drittel des Weges direkt an einem Strand eine kleine Hütte in der ein Park Ranger neben seiner Aufgabe den Strand im Auge zu haben auch Getränke anbietet. Zu diesem Zeitpunkt ein eiskaltes Getränk zu bekommen, ist schon ein bisschen Luxus. Nach der letzten Bucht geht es Bergauf in Richtung Ausgang, der sich aber nicht mit dem Eingang des Nationalparks deckt. Zum Eingang des Nationalparks geht es dann noch einen guten Kilometer an der Straße entlang.

Die Belohnung an der Straße

Ein Lost Place

Auf dem Rückweg, der ja direkt an der Straße entlang führt, gab es für mich noch ein kleines Highlight. Ein verlassener Kletterpark, wenn ich die Briefe richtig interpretiere seit Jahren verlassen, hier kann man ohne Probleme ein bisschen herumschnüffeln und interessante Fotomotive finden. Das letzte Bier, die letzte Post liegen schon lange hier herum. Teilweise sieht es so aus als ob der Platz einfach abends hinter sich gelassen und nie wieder von seinen Besitzern besucht wurde. Eine wirklich skurrile kleine Welt am Straßenrand, die mir im Vorbeifahren überhaupt nicht aufgefallen ist.

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Meine Empfehlungen (*), hier habe ich gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht....

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