Dublin - die Hauptstadt Irlands
Eine Stadt, die dich schneller umarmt, als du „Sláinte“ sagen kannst. Ich laufe über Kopfsteinpflaster, vorbei an bunten Türen, die aussehen, als hätten sie alle eine eigene Geschichte zu erzählen. Aus den Pubs weht Musik auf die Straße, mal fröhlich, mal melancholisch – oft beides gleichzeitig. Dublin ist laut und herzlich, ein bisschen chaotisch und genau deshalb so liebenswert. Eine Stadt, die dich nicht fragt, wer du bist – sie nimmt dich einfach mit.


Dublin als Reiseziel
Dublin schafft etwas Seltenes: Die Stadt ist gleichzeitig historisch und herrlich unaufgeregt modern. Hier verschmelzen Jahrhunderte nicht in Museen, sondern im Alltag. Man kommt an – und wird nicht geprüft, sondern aufgenommen. Dublin fühlt sich weniger nach Metropole an als nach einem Ort, der sagt: Setz dich erst mal, erzähl. Die Menschen sind warmherzig, gesprächsbereit und auf eine sympathische Art stolz. Selbst beim ersten Besuch hat man das Gefühl, alte Freunde wiederzutreffen. Zwischen Kopfsteinpflaster und Straßenmusik öffnet das Trinity College ein Zeitfenster in eine andere Epoche – besonders, wenn man vor dem Book of Kells steht und merkt, dass Geschichte hier nicht staubt, sondern atmet. Und dann wäre da noch das Guinness Storehouse: ein Pflichttermin, ja – aber einer, der überraschend viel über irische Identität erzählt. Mit Humor. Und Schaumkrone.
Doch Dublin kann auch leise. Der Phoenix Park lädt zum Durchatmen ein, mit etwas Glück kreuzen frei lebende Rehe den Weg und erinnern daran, dass Großstadt hier relativ ist. Und wer das Salz in der Luft sucht, ist in kurzer Zeit an der Küste. In Howth weht der Wind ehrlicher, die Klippen sind dramatisch, und plötzlich fühlt sich Dublin nach Weite an.
Für mich ist Dublin eine Stadt voller Geschichten und Seele. Sie drängt sich nicht auf, sie bleibt. Eine Wärme, die man mitnimmt – und die einen irgendwann zurückruft. Bereit, dich darauf einzulassen? Dann geh los. Dublin wartet nicht. Es lebt.
Es gibt Städte, die besucht man. Und es gibt Städte, die erlebt man. Dublin gehört ohne Zweifel zur zweiten Kategorie. Ich erinnere mich noch genau an diesen ersten Moment, als ich irischen Boden betrete und die kühle Brise von der Küste herüberweht – nicht aufdringlich, eher wie ein leises Willkommen. Dublin ist kein Ort, den man einfach abhakt. Dublin ist ein Gefühl. Eines, das sich in jeder Gasse, an jeder Straßenecke festsetzt – und vor allem in den Begegnungen mit Menschen, die dich anschauen, als hätten sie genau auf dieses Gespräch gewartet.
Als ich zum ersten Mal eine Brücke über den River Liffey überquere, spüre ich diese stille Nähe zur Vergangenheit. Wikinger, Kaufleute, Rebellen – sie alle scheinen hier nicht verschwunden, sondern nur kurz um die Ecke gegangen zu sein. Dublin hat seine Geschichte nicht konserviert, sondern in den Alltag integriert. Sie läuft mit, ohne laut zu sein.
Ein erster Ankerpunkt ist das Dublin Castle. Beim Gang durch die alten Mauern fühlt es sich an, als würden die Geschichten von Macht, Aufbruch und Widerstand noch immer zwischen den Steinen hängen. Nichts wirkt geschniegelt oder museal – eher so, als hätte man die Tür zu einer sehr langen, sehr irischen Erzählung aufgestoßen.
Am frühen Morgen stehe ich schließlich in der St. Patrick’s Cathedral. Sonnenlicht fällt durch bunte Glasfenster, Staub tanzt in der Luft, und für einen Moment ist alles still. Kein Großstadtlärm, kein Zeitdruck. Nur dieser Raum und das Gefühl, nicht mehr nur Besucher zu sein, sondern Teil eines Ortes, der dich bereitwillig aufnimmt.
Dublin drängt sich nicht auf. Es nimmt dich an die Hand – und lässt dich dann selbst entscheiden, wie tief du eintauchen willst. Genau darin liegt seine größte Stärke.
Dublin ist eine Stadt der Geschichtenerzähler. Nicht laut, nicht aufdringlich – eher so, dass man stehen bleibt, weil man spürt: Hier liegt etwas in der Luft. Wenn du, so wie ich, eine Schwäche für Literatur hast, fühlt sich diese Stadt schnell wie ein gut gehütetes Paradies an. Beim Spaziergang durch die Hallen des Trinity College macht mein Herz tatsächlich einen kleinen Hüpfer. Vor dem Book of Kells zu stehen, ist kein klassischer Museumsbesuch, sondern ein stiller Moment. Die filigrane Handwerkskunst, die Farben, die Geduld hinter jeder Seite – das berührt. Und zwar tiefer, als man erwartet. Doch Dublin ist weit mehr als Bücher und Manuskripte hinter Glas. Diese Stadt lebt Kreativität. Beim Schlendern durch die Straßen begleitet mich das Gefühl, dass Worte hier nie ganz verschwunden sind. Namen wie James Joyce oder W. B. Yeats wirken nicht wie Kapitel aus dem Schulbuch, sondern wie alte Bekannte, die irgendwo um die Ecke sitzen könnten. Ihre Geschichten scheinen im Kopf mitzuschwingen – und machen Lust, selbst wieder genauer hinzuschauen, zuzuhören, zu erzählen.
Was Dublin jedoch wirklich besonders macht, sind die Menschen. Sie sind die eigentliche Seele dieser Stadt. Warmherzig, offen, mit dieser beneidenswerten Fähigkeit, Fremde in Minuten zu Vertrauten zu machen. Ich erinnere mich an meinen ersten Abend in einem kleinen Pub: abgenutzte Holztische, ein leise knisterndes Feuer, Musik, die nicht performt, sondern gelebt wird. Und Gespräche, die einfach entstehen.
Da war dieser ältere Herr, der sich zu mir setzte, als hätten wir uns verabredet. Er erzählte von früher, von seinem Dublin, von Veränderungen und Konstanten. Ich hörte zu, lachte, stellte Fragen – und merkte, wie vertraut sich alles anfühlte. Genau das ist Reisen in seiner besten Form: nicht nur Orte sehen, sondern Menschen begegnen.
Dublin ist keine Stadt zum Abhaken. Sie bleibt. In Gedanken, im Gefühl, manchmal sogar ein bisschen im Herzen. An meinem letzten Abend saß ich an der Liffey, ließ die Tage Revue passieren und war einfach dankbar. Für die Geschichten. Für die Begegnungen. Für dieses leise, ehrliche Gefühl von Zuhause.
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Dublin hat mich nicht erobert. Es hat mich behalten.
Allein der Name klingt schon nach Geschichte: Trinity College Dublin. Und genau das ist dieser Ort auch – kein Campus im modernen Sinne, sondern ein stilles Versprechen aus Stein, Wissen und Zeit. Sobald ich durch die ehrwürdigen Tore trete, wird Dublin leiser. Gegründet 1592, ist das Trinity College nicht nur die älteste Universität Irlands, sondern ein Ort, an dem Vergangenheit nicht ausgestellt, sondern gelebt wird.
Schon der erste Spaziergang über den Campus fühlt sich an wie ein Zeitsprung. Grüne Rasenflächen, umrahmt von historischen Gebäuden, diese besondere Ruhe mitten in der Stadt – als hätte jemand den Lautstärkeregler kurz heruntergedreht. Doch so beeindruckend das alles ist: Das eigentliche Herzstück wartet drinnen. Still. Geduldig. Und ziemlich ehrfurchtgebietend. Das Book of Kells ist kein Buch, das man „anschaut“. Es ist eines, vor dem man automatisch langsamer wird. Entstanden um das Jahr 800, enthält es die vier Evangelien des Neuen Testaments – handgeschrieben, kunstvoll verziert, mit einer Detailverliebtheit, die heute fast schwindelig macht. Keltische Muster, leuchtende Farben, filigrane Linien. Und plötzlich wird klar: Das hier ist kein Textträger. Das ist Kunst. Reine Hingabe auf Pergament.
Während ich davorstehe, ist es kaum zu begreifen, dass dieses Werk vor über tausend Jahren von Mönchen geschaffen wurde – vermutlich begonnen auf der Insel Iona und später aufs irische Festland gebracht, um es vor den Wikingern zu schützen. Wissen auf der Flucht. Kunst im Überlebensmodus. Und heute: sicher verwahrt, aber keineswegs leblos.
Nach dem Book of Kells führt der Weg weiter in den Long Room der Bibliothek – und hier verliert man endgültig jedes Zeitgefühl. Eine hohe Halle, Regale bis zur Decke, über 200.000 der ältesten Bücher Irlands. Der Geruch von altem Papier liegt in der Luft, diese Mischung aus Staub, Geschichte und stiller Konzentration. Man spricht automatisch leiser. Manche Orte verlangen das einfach.
Hier wird spürbar, was Wissen einmal bedeutete: etwas Kostbares, Schweres, Bewahrenswertes. Kein schnelles Scrollen, kein Copy & Paste – sondern Geduld, Handwerk und Verantwortung. Der Besuch im Trinity College hat bei mir tiefe Ehrfurcht hinterlassen. Das Book of Kells ist mehr als ein Manuskript. Es ist ein Symbol für den menschlichen Wunsch, Wissen und Schönheit weiterzugeben – selbst in unsicheren Zeiten. Und genau deshalb verlässt man diesen Ort nicht nur informiert, sondern bewegt.
Wenn du in Dublin bist, lass es dir nicht entgehen, diesen Schatz mit eigenen Augen zu sehen. Es ist ein Erlebnis, das dich tief berühren und dir das Gefühl geben wird, Teil einer uralten, wunderschönen Geschichte zu sein.
Wenn du das nächste Mal in Dublin bist, mach es wie die Einheimischen: Setz dich in einen Pub, bestell ein Pint und lass dich von der Magie dieser Stadt und ihrer Pubs einfangen. Sláinte! 🍻
Herz, Stimme und Wohnzimmer der Stadt
Wenn ich an Dublin denke, taucht sofort dieses Bild auf: ein Pub, warmes Licht, Stimmengewirr, irgendwo lacht jemand zu laut – und niemand stört sich daran. Dublin lebt durch seine Pubs. Sie sind keine Kulisse für Touristen, sondern soziale Knotenpunkte. Orte für Gespräche, Musik, Geschichten und Abende, die selten so enden, wie man sie geplant hat. Ein Dublin ohne Pubs wäre wie ein Lied ohne Refrain. Hier trifft man sich nicht „auf ein Bier“, hier bleibt man hängen. Und ja, natürlich kommt man an Guinness nicht vorbei – diesem schwarzen, samtigen Wahrzeichen, das fast schon zur Staatsangelegenheit gehört. Aber Dublin wäre beleidigt, würde man seine Bierkultur darauf reduzieren.
Ein besonders geschichtsträchtiger Ort ist das The Brazen Head – gegründet um 1198 und damit offiziell der älteste Pub Irlands. Hier saßen Dichter, Rebellen und Revolutionäre, lange bevor „gemütlich“ ein Marketingbegriff wurde. Man trinkt ein Pint und merkt schnell: Die Wände könnten mehr erzählen, als in jedes Geschichtsbuch passen würde. Was mir an Dublins Pubs besonders gefällt, ist diese angenehme Bodenständigkeit. Kein ChiChi, kein Design-Zwang. Holzvertäfelung, schummriges Licht, Gespräche, die sich über mehrere Tische hinweg verweben. Oft setzt irgendwo plötzlich Musik ein – Geige, Akkordeon, manchmal einfach eine Stimme. Keine Show, kein Programm. Einfach da. Und genau deshalb so gut.
Und dann ist da noch die Bierfrage. Guinness ist der Klassiker, keine Diskussion. Aber Irland kann mehr. Smithwick’s aus Kilkenny ist eines meiner persönlichen Highlights: ein mildes Red Ale mit rötlicher Farbe, leicht süßlich, ein Hauch Karamell. Unaufgeregt. Ehrlich. Genau wie das Land selbst. Wer es dunkler mag, aber etwas sanfter, landet schnell bei Murphy’s aus Cork. Cremig, weniger bitter als Guinness, fast schon freundlich. Beamish, ebenfalls aus Cork, geht wieder eine Spur kräftiger zur Sache – ein Bier für Menschen, die wissen, was sie wollen.
Und dann wäre da noch die moderne Seite: Dublin hat längst eine lebendige Craft-Bier-Szene. Sorten wie Galway Hooker IPA oder O’Hara’s Irish Pale Ale zeigen, dass Irland nicht in Tradition stecken bleibt, sondern sie weiterdenkt. Frischer, mutiger, manchmal überraschend. Am Ende geht es in Dublins Pubs aber nie nur ums Bier. Es geht um Begegnungen. Um Gespräche mit Fremden, die sich nach zehn Minuten nicht mehr fremd anfühlen. Um dieses seltene Gefühl, willkommen zu sein, ohne etwas leisten zu müssen.
Die St. Patrick’s Cathedral ist weit mehr als ein beeindruckendes Bauwerk aus Stein. Sie ist ein Ort, der Geschichte nicht nur bewahrt, sondern spürbar macht. Mit ihren Türmen, die sich selbstbewusst in den Himmel schieben, und dieser besonderen Ruhe im Inneren zieht sie einen fast unmerklich hinein. Als ich die Kathedrale zum ersten Mal betrete, senkt sich automatisch die Stimme – nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Respekt. Hier liegt etwas in der Luft. Jahrhunderte von Gebeten, Konflikten, Gedanken und Worten. Erbaut im 12. Jahrhundert, ist sie die größte Kirche Irlands und dem Schutzpatron des Landes gewidmet. Der Legende nach soll St. Patrick genau an diesem Ort im 5. Jahrhundert Menschen getauft haben. Ob man nun an Legenden glaubt oder nicht – man spürt sofort, warum dieser Platz Bedeutung hat. Die Mauern wirken nicht kühl, sondern getragen von einer ruhigen Ernsthaftigkeit, die nichts erklären muss.
Im Inneren öffnen sich hohe gotische Gewölbe, so weit und offen, dass man sich fast klein fühlt. Licht fällt gedämpft durch die Fenster, Schritte hallen leise wider. Man bewegt sich hier nicht einfach durch einen Raum, sondern durch Zeit. Jeder Stein scheint etwas gesehen zu haben, was wir nur noch erahnen können. Doch St. Patrick’s Cathedral ist nicht nur ein religiöses Zentrum – sie ist auch ein literarisches Denkmal. Einer der berühmtesten Dekane war Jonathan Swift, Autor von Gullivers Reisen. Von 1713 bis 1745 wirkte Swift hier, und sein Geist scheint den Ort nie ganz verlassen zu haben. Er liegt in der Kathedrale begraben, schlicht, ohne Pathos. Und genau das passt zu ihm.
Wenn man an seinem Grabstein vorbeigeht, wird klar: Literatur ist in Irland kein Beiwerk, sondern Identität. Swift war Satiriker, Kritiker, scharfer Beobachter – und doch tief verbunden mit diesem Land. In St. Patrick’s Cathedral treffen sich Glaube, Sprache und Widerstand auf bemerkenswerte Weise.
Dieser Ort ist kein stilles Museum. Er ist ein Denkmal für Worte, für Gedanken, für Menschen, die Irland geprägt haben. Und man verlässt ihn nicht nur beeindruckt, sondern ein wenig nachdenklicher als zuvor.
Wenn du in Dublin bist, ist ein Besuch der St. Patrick’s Cathedral ein absolutes Muss. Es ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein Ort der Geschichte, der Schönheit und des Friedens. Die Zeit, die du hier verbringst, wird dich tief beeindrucken, denn die Kathedrale ist mehr als nur Stein und Mörtel – sie ist ein lebendiger Teil der irischen Seele.
Die Flugverbindungen von Deutschland nach Irland sind vielfältig und gut ausgebaut, da es zahlreiche Direktflüge zwischen den beiden Ländern gibt.
Flugverbindungen ab Deutschland
Deutschland bietet gute Direktflugverbindungen nach Irland, insbesondere nach Dublin. Flugzeiten sind relativ kurz, und die Qualität des Fluges hängt von der gewählten Airline ab. Gepäckregelungen sind besonders bei Low-Cost-Carriern streng, und Reisende sollten sich über eventuelle Zusatzgebühren informieren. Die meisten Flüge bieten praktische Ankunftszeiten, und es ist empfehlenswert, eine Reiseversicherung abzuschließen, um unvorhergesehene Kosten zu vermeiden.
Die meisten Flüge gehen zum Dublin Airport, dem größten Flughafen Irlands. Andere Flughäfen wie Cork und Shannon werden seltener direkt angeflogen. Die durchschnittliche Flugzeit zwischen Deutschland und Irland beträgt:
- Von Berlin oder München nach Dublin: etwa 2,5 Stunden
- Von Frankfurt oder Hamburg nach Dublin: etwa 2 Stunden
- Flüge in den Süden Irlands (z.B. nach Cork) können etwas länger dauern, aber meist nicht mehr als 3 Stunden.
Freiheit mit dem Mietwagen
Wenn du planst, in Irland einen Mietwagen zu nehmen, kannst du das Land in deinem eigenen Tempo erkunden und hast die Freiheit, auch abgelegene Orte zu entdecken, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer erreichbar sind.
Mietwagenpreise können stark schwanken, insbesondere in der Hauptreisezeit zwischen Juni und August. Wenn du Geld sparen möchtest, ist es ratsam, den Mietwagen so früh wie möglich zu buchen. Schau dir verschiedene Anbieter an und vergleiche die Preise online. Denke auch daran, dass zusätzliche Kosten für Versicherungen, Jungfahrergebühren oder Einwegmieten anfallen können.
Ein Mietwagen in Irland bietet dir die Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft, wie die Cliffs of Moher, den Ring of Kerry oder den Giant's Causeway in Nordirland, ganz in deinem eigenen Rhythmus zu erleben.
Ein Besuch in Dublin wäre nicht vollständig ohne das Guinness Storehouse. Du wirst staunen, wenn du erfährst, wie dieses weltberühmte Stout-Bier gebraut wird. Auf den sieben Etagen der Brauerei entdeckst du die Geschichte von Guinness, von den bescheidenen Anfängen bis zur globalen Ikone. Das Highlight? Ein frisch gezapftes Pint Guinness in der Gravity Bar genießen, mit einem 360-Grad-Blick über Dublin – der perfekte Abschluss deines Besuchs.
Wenn du dich für Geschichte und Literatur interessierst, wirst du das Trinity College lieben. Die historische Universität beherbergt das Book of Kells, ein reich verziertes Manuskript aus dem 9. Jahrhundert. Im berühmten Long Room, einer atemberaubenden Bibliothek mit mehr als 200.000 antiken Büchern, kannst du die Magie der Vergangenheit förmlich spüren. Ein Spaziergang über den Campus lässt dich die Aura einer der ältesten Universitäten Europas erleben.
Sobald die Sonne untergeht, erwacht das Temple Bar Viertel so richtig zum Leben. Diese Gegend ist bekannt für ihre farbenfrohen Pubs, ihre Kopfsteinpflastergassen und die unzähligen Straßenmusiker. Egal, ob du dich in einem der urigen Pubs niederlässt und Live-Musik genießt oder durch die charmanten Straßen schlenderst, du wirst merken: Hier schlägt das kulturelle Herz Dublins. Ein Pint Guinness oder ein irischer Whiskey sind hier fast ein Muss!
Ein Besuch der St. Patrick’s Cathedral wird dir die Bedeutung des irischen Schutzpatrons St. Patrick näherbringen. Diese gotische Kathedrale, die größte in Irland, beeindruckt durch ihre Architektur und ihre spirituelle Atmosphäre. Spaziere durch die beeindruckenden Hallen und besuche das Grab des berühmten Schriftstellers Jonathan Swift, der hier als Dekan tätig war. Die Verbindung von Geschichte und Religion verleiht diesem Ort eine ganz besondere Tiefe.
Wenn du dich nach einer Pause vom Trubel der Stadt sehnst, dann ist der Phoenix Park genau das Richtige für dich. Dieser riesige Park, einer der größten innerstädtischen Parks Europas, bietet dir weite grüne Wiesen, prächtige Bäume und sogar eine Herde freilaufender Rehe. Schnapp dir ein Fahrrad oder mach einen gemütlichen Spaziergang und genieße die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt – ein perfekter Rückzugsort inmitten der Stadt.
erzählt dir die Geschichte von Macht, Herrschaft und Revolution. Es wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war jahrhundertelang das Zentrum der englischen Herrschaft in Irland. Bei einer Besichtigung kannst du durch die beeindruckenden Säle wandeln, die atemberaubenden Kronleuchter bewundern und die Jahrhunderte alte Geschichte Irlands aufsaugen. Lass dir die Chapel Royal und die schönen Gärten nicht entgehen – beides verleiht dem Schloss einen magischen Charme.
Nur eine kurze Zugfahrt von Dublin entfernt liegt das malerische Fischerdorf Howth. Wenn du die frische irische Meeresluft spüren möchtest, ist eine Wanderung entlang der Klippen von Howth ein absolutes Highlight. Der Ausblick auf das wilde Meer und die felsigen Klippen wird dir den Atem rauben. Danach kannst du im Dorf frische Meeresfrüchte genießen – fangfrisch aus dem Atlantik!
Ein Besuch im Kilmainham Gaol, einem ehemaligen Gefängnis, wird dich tief in die bewegte Geschichte Irlands eintauchen lassen. Viele der Anführer der irischen Unabhängigkeitsbewegung waren hier inhaftiert. Die düsteren Gänge und Zellen des Gefängnisses erzählen von den tragischen Schicksalen derer, die für die Freiheit Irlands kämpften. Es ist ein Ort, der sowohl Geschichte als auch Emotionen in dir wecken wird.
Wenn du durch die georgianischen Viertel Dublins schlenderst, wirst du die berühmten bunten Türen entdecken. Diese farbenfrohen Türen sind nicht nur charmant, sondern auch ein Symbol für den individuellen Ausdruck der Dubliner. Die Geschichte besagt, dass die Bewohner ihre Türen in leuchtenden Farben bemalten, um ihre Häuser leichter zu erkennen – oder vielleicht, um den Anweisungen des britischen Königs zu trotzen, der einst befahl, alle Türen schwarz zu streichen. Ein perfekter Fotostopp für deinen Besuch!
Dublin ist berühmt für seine gastfreundlichen und herzlichen Bewohner. Die Menschen sind offen, freundlich und immer bereit für ein Gespräch. Ob du in einem Pub sitzt, in einem Café eine Pause machst oder einfach durch die Straßen schlenderst – du wirst schnell merken, dass die Dubliner stolz auf ihre Stadt sind und dir gerne ihre Geschichten erzählen. Es ist diese warme Atmosphäre, die deinen Besuch in Dublin besonders macht.
Dublin ist eine Stadt, die mit ihrer Mischung aus Geschichte, Kultur, Natur und Herzlichkeit einfach jeden in ihren Bann zieht. Egal, ob du dich für die reiche Vergangenheit interessierst, in einem gemütlichen Pub entspannen möchtest oder die atemberaubenden Küstenlandschaften erkunden willst – Dublin wird dich verzaubern und dir Erinnerungen schenken, die du nicht so schnell vergisst!

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