Gozo ein paar Tage Ruhe mit viel Erholung

Gozo ein paar Tage Ruhe mit viel Erholung

Angekommen und endlich wieder am Meer und mit der Aussicht auf ein paar Tage Ruhe mit viel Erholung.

Wenn ich auf Malta oder Gozo bin, muss ich immer an den Beginn eines Romans denken:

Asha, Sohn von Malta (David Ball, Rainer Schmidt) Ein -- wenig bekannter und kaum beachteter -- Markstein der abendländischen Geschichte steht im Mittelpunkt dieses Romans: die Verteidigung Maltas durch eine Handvoll mutiger Ritter des Malteserordens gegen die übermächtige Flotte der Osmanen im Jahr 1565.

Die beiden Helden der Geschichte starten in einem Tempel auf Malta ihre abenteuerliche Reise durch ein Mittelalter, das ich mir auch heute noch sehr gut vorstellen kann, wenn ich mal wieder vor Ort bin. Sicher die Johanniter und Malteser haben heute keinen Ritterorden mehr und die Behausungen sind Häusern gewichen, aber die Geschichte ist überall zu spüren. Wenn man die kleinen Orte auf der Insel verlässt umfängt einem gleich wie zu Beginn der Erzählung eine karge Landschaft in der Menschen der Natur versuchen auf terrassenförmig angelegten Feldern Früchte, Getreide und Gemüse anzubauen. Wenn ich mir die Böden hier betrachte, ist es bestimmt nicht einfach eine gute Ernte einzufahren.

Aber der Reihe nach, sobald man auf dem Flughafen ankommt und sich in der Warteschlange seines Mietwagenverleihs eingereiht hat, ist man schon da. Es geht alles ein wenig gemütlicher und Stressfreier zu und an dieses Gefühl sollte man sich auch gleich gewöhnen. Die Lebenseinstellung hier auf den drei Archipel der Maltesischen Republik ist stark an die Tageszeit geknüpft. Die Mietwagen sind je nach Ausstattung und Größe von billig bis teuer zu bekommen. Was mir hier immer wieder auffällt, ist das es kaum versucht wird einem noch weitere Versicherungen oder Nebenleistungen aufzudrängen, das ist sehr schön und man muss nicht gleich in die Verteidigung gehen ;-) ich buche immer wieder gerne bei www.billiger-mietwagen.de und habe sehr gute Erfahrungen machen dürfen. Die günstigen Autos sind meist kleinere Peugeot Modelle, die durchaus für ein paar Tage ihren Dienst als Urlaubskutsche tun.

Der Flughafen ist modern, sauber und übersichtlich aufgebaut, die Mietwagenstationen haben ihre Parkplätze nicht weit weg vom Hauptausgang sodass der Wagen schnell erreicht ist. Ein kleiner aber nicht unwichtiger Hinweis ist das Malta, ursprünglich zu den englischen Kolonien gehört hat und das auch an der Fahrweise bis heute zu spüren ist. Das Lenkrad ist auf der (falschen) rechten Seite und gefahren wird somit im Linksverkehr. Wer sich unsicher ist, ob er das bewältigen kann, dem sei mit auf dem Weg gegeben, das ändert sich in den nächsten Tagen schlagartig und fast jeder kommt mit den Spiegelverkehrten Straßenverhältnissen gut zurecht. Ich mache es in den ersten Stunden immer gerne, so dass ich mir aus dem Verkehr jemanden Vertrauensvolles heraus suche und einfach hinterherfahre, das hat bisher immer wieder gut geklappt. Die Ausfahrt aus dem Flughafen ist gut ausgeschildert und für die Navigation vor Ort habe ich mir ein unabhängiges offline System für mein Smartphone zugelegt. Ich fahre bisher immer wieder sehr gut mit der App Sygic, dazu gibt es aber einen separaten Beitrag in der Rubrik "Tipps & Tricks"

Diesmal geht es direkt nach Gozo der zweitgrößten Insel von Malta, dank Navi, finde ich, recht schnell meinen Weg durch Valletta der Inselhauptstadt und bin so schnell auf den Weg zum Fährterminal bei um zum Hafen von Cirkewwa, dem nördlichsten Ort von Malta. Hier erwartet dem Autofahrer auch gleich die erste Überraschung, es muss nichts für die Überfahrt bezahlt werden, einfach einreihen in die Warteschlange und auf das nächste Schiff in Richtung Gozo warten. Die Fähren sind mehrmals pro Stunde unterwegs und so beträgt die Wartezeit in der Regel keine 30 Minuten, also auch hier stressfrei über das Wasser. Wenn du dich jetzt fragst wie verdienen die dann ihr Geld, das ist ganz einfach, die Insel Gozo muss ja wieder per Fähre verlassen werden und genau dann wird der Fahrpreis fällig, die Überfahrt kostet 2020 ca. 15,- € ein Pkw für beide Strecken.

Gozo liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich der Hauptinsel des maltesischen Archipels und ist nach etwa 45 Minuten mit der Fähre erreicht. Am Hafen angekommen wird einem schnell klar, auch hier ist das Leben nicht besonders hektisch. Am Straßenrand gibt viele kleinere Cafés (Bar) in denen die Einheimischen und Besucher bei einem Espresso oder ähnlichem den Tag einen netten Tag sein lassen können. Der Hafen von Gozo ist ein kleiner ehemaliger Fischerhafen der auch unzählige Jachten und andere Schiffe beherbergt. Wer nicht mit dem Auto anreist, kann von hier aus jeden Ort der Insel auch mit dem Bus erreichen. Ein kleiner Tipp für Tagesausflügler ist der "Hop on - Hop" off Busverkehr, einsteigen und aussteigen, wo man gerade möchte, macht es recht einfach Gozo auf die Schnelle zu erkunden. Gozo bietet Kultur und Geschichte, beispielsweise in Form vom uralten Ggantija-Tempel, wunderschöne Buchten und Panoramablicke über die wilden Klippen und natürlich das Meer. Doch auch die reizvollen Wanderwege sind eine Besonderheit von Gozo und warten nur darauf, erforscht zu werden.

Ich habe mich diesmal (2020) dafür entschieden mehrere Tage auf Gozo zu bleiben und das kleine Eiland genauer zu erkunden, meine Tops sind:

• Die Felsen des Blue Hole, Fungus Rock und das ehemalige Azure Windows Areal (Leider ist das Azure Window 2017 einem Unwetter zum Opfer gefallen)
• Basilika der Lady Ta’Pinu
• Ramla Bay – als einer der schönsten Strände der Insel mit herrlichem dunklem Sandstrand der auch für die Kleinen gut geeignet ist
• Die zentrale Zitadelle in Victoria
• Dwejra Turm
• Ggantija Tempel in Xaghra  mit einer Mühle unweit vom Eingang
• Mgarr ein kleiner Ort für Kunsthandwerk und Mosaik begeisterte
• Abtauchen im Mittelmeer mit einer schönen Unterwasserwelt
• Tagesausflug zur benachbarten Insel Comino, wenn man Mallorca Feeling vermisst

 

Als Basis sozusagen habe ich im Hotel Calypso in Marsalforn eingecheckt, dazu in einen separaten Artikel mehr, ausschlaggebend war die Lage und die Möglichkeit mit Halbpension zu buchen. Im Nachhinein war es genau die richtige Wahl für einen Aufenthalt auf Gozo.

 

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